Niclas Füllkrug ist einer der Spieler, die in der vergangenen Saison ihren Beitrag zum Aufstieg von Hannover 96 geleistet hatten. In der laufenden Runde legte der Angreifer noch mal eine Schippe drauf, was 96-Sportchef Horst Heldt lobende Worte entlockte.


Wirklich positiv lief der Wechsel von Niclas Füllkrug im Sommer 2016 nicht an. Der gebürtige Hannoveraner zog sich bei einem Trainingsunfall eine zehn Zentimeter lange Riss- und Quetschwunde unterhalb des linken Knies zu und fiel wochenlang aus. Zudem hatte er im Anschluss mit Problemen am Syndesmoseband zu kämpfen.


In der Vorbereitung auf die Saison 2017/18 blieb Füllkrug von Verletzung hingegen verschont. ​Mit elf Toren ist der Aufstiegsheld bester ​96-Schütze. „Er hat eine super Entwicklung gemacht und bewiesen, dass er auch in der Bundesliga treffen kann“, lobt Hannovers Sportchef Horst Heldt in der Sport Bild. Füllkrug schlug sich zuletzt aber mit Ladehemmung herum.

1. FC Koeln v Hannover 96 - Bundesliga

Niclas Füllkrug (l.) erzielte elf Saisontreffer


Nur ein Tor in den letzten sechs Partien gelangen dem Angreifer. Dass die Treffer Füllkrug von enormer Bedeutung sind, zeigt auch die Punkteausbeute der Hannoveraner. In den genannten Partien verloren die 96er fünfmal. Am kommenden Wochenende folgte im Nord-Derby gegen Werder Bremen (2:1) jedoch die Trendwende.


Manager Heldt ist froh, dass Füllkrug & Co. eine positive Entwicklung genommen haben: „Natürlich muss man die Mannschaft nach einem Aufstieg weiterentwickeln. Ich denke, es ist aber ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs, dass diejenigen, die uns in die Bundesliga geführt haben, auch die Chance haben, sich dort zu beweisen.“