​Vom Flüchtling zum Bundesligaprofi. Bakery Jatta sorgte zu Beginn seiner Karriere für Schlagzeilen. Eigentlich sollte der Spieler aus Gambia seinen 2019 auslaufenden Vertrag verlängern. Allerdings wartet der Rechtsaußen immer noch auf eine Rückmeldung des HSV.


So berichtet die MoPo, dass Jatta bereits einen neuen Kontrakt ausgehandelt, diesen bis heute jedoch noch nicht unterschreiben konnte. Seit der Entlassung von Jens Todt übt sich der Verein in Stillschweigen. Der neue Vertrag wurde nämlich vom ehemaligen Sportdirektor aufgesetzt. Neu-Coach Christian Titz ist von den Qualitäten des Afrikaners nicht vollends überzeugt. Zwar könne Jatta "in der Bundesliga bestehen", doch "ihm fehlen einige Jahre der Ausbildung“, so der Coach. Es ginge "nicht um technische, sondern in erster Linie um taktische Aspekte".



Siebenmal stand der Offensivakteur in dieser Saison in der Bundesliga auf dem Platz, zuletzt auch beim 3:2-Erfolg über den FC Schalke, bei dem er den Siegtreffer von Aaron Hunt vorbereitete. Allerdings kommt Jatta nur auf 277 Einsatzminuten, ein Stammplatz ist in weiter Ferne. 


Dennoch sollen laut dem Blatt sowohl einige Erst-, als auch Zweitligisten an dem 19-Jährigen interessiert sein. Und sollte der HSV weiterhin kein Feedback zu den Vertragsverhandlungen geben, ist es nur allzu verständlich, wenn sich Bakery Jatta anhört, was andere Vereine zu bieten haben.