RB Leipzig hat sich auf die Fahne geschrieben, junge Spieler unter Vertrag zu nehmen und diese zu absoluten Topstars zu schleifen. Bisher ging die Strategie des Red-Bull-Klubs voll auf. Sportgeschäftsführer Ralf Rangnick will auch in Zukunft nicht von dem eingeschlagenen Weg abweichen.


Den größten Schritt in seiner Entwicklung ist Timo Werner gegangen. Der Angreifer war vor zwei Jahren für zehn Millionen Euro Ablöse vom VfB Stuttgart gekommen. Inzwischen werben Klubs wie der FC Liverpool und Real Madrid um den Angreifer von RB Leipzig. ​​In Fachkreisen wird eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro gehandelt.

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Timo Werner ist einer der Leipziger Stars



„Wir werden auch weiterhin nicht von unserem eingeschlagenen Weg abrücken, denn der hat uns ja auch dahin gebracht, wo wir jetzt sind“, erklärt Leipzigs Sportvorstand Ralf Rangnick der Sport Bild. „Wir suchen junge, hungrige und hoch talentierte Spieler, die bei uns im Idealfall ihren ersten oder zweiten Profivertrag unterschreiben.“ Klar sei im Zuge dessen aber auch, dass die Benchmark bei Neuzugängen aufgrund der rasanten sportlichen Entwicklung noch höher geworden sei.


Im Klartext: Die Leipziger Ansprüche haben sich nach oben geschoben, weil der Klub inzwischen auf der Suche nach Champions-League-geeignetem Personal ist. Rangnick: „Aber wir werden dennoch auch weiterhin unsere Leitplanken einhalten und finanziell keine verrückten Sachen machen.“ Die vereinsinterne Schmerzgrenze in puncto Ablösesummen für neue Spieler liegt zwischen 20 und 25 Millionen Euro. In etwa so viel, wie Kevin Kampl im vorigen Sommer kostete.