​Beim 1. FC Köln gehen langsam aber sicher die Lichter aus. Am vergangenen Spieltag haben es die Domstädter beim 1:1-Unentschieden gegen den 1. FSV Mainz 05 verpasst, den Abstand auf den Relegationsplatz auf drei Punkte zu verkürzen. Am kommenden Samstag ist der 'Effzeh' in Berlin zu Gast. Schlussmann Timo Horn wird für das Duell mit der Hertha voraussichtlich rechtzeitig fit werden. Hinter dem Einsatz von Marcel Risse steht derweil ein Fragezeichen. 


"Mit jedem Spiel wird die Chance geringer, das ist uns klar", wird Horn vom GEISSBLOG.KOELN zitiert. "Mainz war ein ganz wichtiges Spiel für uns, wir haben es ja auch als das Endspiel der Endspiele ausgerufen." Trotz zwischenzeitlicher Führung sprang für die 'Geißböcke' am Ende nur ein Zähler heraus. Angesichts von sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz gibt sich der Schlussmann realistisch. "Nur eine Siegesserie hilft uns jetzt noch weiter", betonte Horn, der sich in der Partie gegen Mainz 05 bei einem Zusammenprall mit Robin Quaison ​eine Prellung des linken Unterarms zugezogen hatte

"In dem Moment am Samstag war es sehr schmerzhaft, weil der Unterarm direkt vollgelaufen ist und der Nerv Druck bekommen hat", erklärte der 24-Jährige. Seinen Einsatz gegen Hertha BSC sieht der Torhüter allerdings nicht in Gefahr. "Am Mittwoch werde ich noch individuell arbeiten. Ab Donnerstag, denke ich, bin ich wieder im Mannschaftstraining", so Horn. Cheftrainer Stefan Ruthenbeck gibt sich ebenfalls zuversichtlich. "Bei ihm mache ich mir überhaupt keine Sorgen", erklärte der Übungsleiter. 

Borussia Moenchengladbach v 1. FC Koeln - Bundesliga

Marcel Risse (l.) wird von Gladbachs Denis Zakaria gestoppt



Definitiv fehlen wird am Samstag Dominic Maroh. Der Innenverteidiger wurde zuletzt von einem Magen-Darm-Infekt außer Gefecht gesetzt. "Dome hat einige Kilo abgenommen. Er muss ganz leicht wieder auf dem Fahrrad anfangen", gab Ruthenbeck zu Protokoll. Bei Marcel Risse besteht zumindest Hoffnung, dass er rechtzeitig zum Auswärtsspiel fit wird. Der Rechtsaußen fehlte am Dienstag beim Mannschaftstraining, da er noch mit den Folgen einer Zerrung zu kämpfen hat. "Bei Marcel schauen wir von Tag zu Tag, wie es ihm geht. Wir müssen vorsichtig sein und wollen nichts provozieren", stellte der FC-Coach klar.