Der FC Arsenal konnte beim Sonntagsspiel der Premier League einen 3:2-Sieg im heimischen Emirates Stadium gegen den FC Southampton verbuchen - vor allem dank Hilfe des wiedererstarkten Danny Welbeck. Der Stürmer der Gunners zeigte sich von seiner besten Seite und verhalf seiner Mannschaft zu einem hart erkämpften Sieg.


Danny Welbeck hatte es im Norden Londons nie leicht. Der ehemalige Spieler von Manchester United hatte in den letzten Jahren stets mit Verletzungsproblemen zu kämpfen und konnte sich daher kaum gegen die starke Konkurrenz in der Offensivabteilung des FC Arsenal durchsetzen. 


Der bullige Stürmer ist mittlerweile jedoch längere Zeit verletzungsfrei und kommt aufgrund der Sperre von Pierre-Emerick Aubameyang für die Europa League zu mehr Einsatzzeit. In jenem Wettbewerb konnte Welbeck immer häufiger das gesamte Spiel auf dem Platz bleiben und er belohnte seinen Trainer Arsène Wenger mit guten Leistungen, vor allen Dingen aber mit Toren. Der 37-malige englische Nationalspieler erzielte beispielsweise zwei Treffer im Achtelfinal-Rückspiel gegen den AC Mailand und sicherte seinem Team so das Weiterkommen in die nächste Runde. 

In der Premier League kann Danny Welbeck ebenfalls mit deutlichen Leistungssteigerungen überzeugen und den Einsatz am Sonntag über volle 90 Minuten gegen den FC Southampton konnte er mit zwei Toren und einem exzellenten Assist für Aubameyang krönen. Welbeck sammelt weiter Selbstvertrauen. Dies merkt auch sein Trainer Arsène Wenger, der auf der offiziellen Twitterpage des FC Arsenal voller Lob für den gelernten Stürmer ist: "Welbeck ist fitter geworden und nähert sich seiner Bestform. Ich bin froh und freue mich für ihn. Er hatte harte Zeiten. Er verdient alles, was er bekommt (Tore und gute Leistungen, Anm.)."

Der FC Arsenal konnte in den letzten Wochen wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und wettbewerbsübergreifend sechs Siege aus sechs Spielen verbuchen. Grund dafür ist unter anderem Danny Welbeck, der neben viel Laufarbeit und Einsatz auf dem Platz auch mit Scorerpunkten überzeugt. Trotz starker Konkurrenz in der Sturmspitze in Form von Pierre-Emerick Aubameyang und Alexandre Lacazette kann der Engländer gute Leistungen abrufen und seinem Trainer Arsène Wenger in der Offensive mehr Möglichkeiten für die kommenden Spiele geben.