​Der 1. FC Köln musste beim vergangenen Abstiegsduell gegen den 1. FSV Mainz 05 zur Verwunderung vieler auf Defensivmann Frederik Sörensen verzichten. Der Innenverteidiger, der körperlich eigentlich fit für einen Einsatz gewesen wäre, wird laut FC-Coach Stefan Ruthenbeck von seiner Gesichtsmaske behindert, die er nach seinem Trümmerbruch des Nasenbeins nach wie vor trägt. 


Der 25-jährige Däne ist nach seiner Verletzung im Bundesligaspiel gegen Werder Bremen zwar längst operiert worden, die Maske muss er allerdings aus Sicherheitsgründen noch immer tragen. So auch am vergangenen Sonntag, als eben jene Gesichtsmaske laut Ruthenbeck einen Einsatz des Abwehrspielers gegen die Rheinhessen aus Mainz verhinderte. 

TSG 1899 Hoffenheim v 1. FC Koeln - Bundesliga

Der Mann mit der Maske: FC-Verteidiger Frederik Sörensen



Wie der Geissblog.Koeln berichtet, behinderte die Carbonmaske Sörensen vor allem in Sachen Ballbehandlung und Passspiel, da man als Fußballer oft nur sehr kurz den Kopf hebt, bevor man den Ball spielt. Laut Ruthenbeck sei der "Gewöhnungsprozess" beim Defensivmann mit seinem Begleiter noch nicht abgeschlossen. "Er hat Probleme mit der Maske. Wir versuchen mit ihm daran zu arbeiten, dass er es vom Sichtfeld her hinbekommt. Das ist ein Gewöhnungsprozess", so der 45-Jährige gegenüber dem EXPRESS.


Zeit, sich an die Maske zu gewöhnen, hat er vermutlich noch ein wenig länger. Sörensen wird die Maske aller Voraussicht nach noch einige Wochen, wenn nicht sogar bis zum Saisonende, tragen müssen.