Die Verantwortlichen von Hertha BSC präsentierten im vergangenen Sommer Karim Rekik als Nachfolger von John Anthony Brooks, der sich dem VfL Wolfsburg anschloss. Mit der Verpflichtung des Innenverteidigers machte der Hauptstadtklub einen sehr guten Griff. Der 23-Jährige kam nicht allein nach Berlin, sondern hatte seinen jüngeren Bruder Omar im Gepäck.


"Omar war mit seinem Bruder Karim zuvor gemeinsam bei Manchester City und danach bei Olympique Marseille", wird Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz von der Bild zitiert. Im letzten Sommer folgte der 16-Jährige seinem Bruder Karim nach Berlin, wo er mit einigen Hürden zu kämpfen hatte. 


Neben einer Knieverletzung gab es auch Probleme mit der Spielgenehmigung, auf die der Youngster monatelang warten musste. "Nun ist die Freigabe vom französischen Verband gekommen. Da waren einige Formalitäten zu bewältigen", betonte Akademie-Leiter Benjamin Weber. Omar Rekik steht nun auch offiziell im Kader der U17 und feierte am vergangenen Wochenende beim 3:2-Heimerfolg gegen den VfL Wolfsburg ein starkes Debüt.

"Omar ist ein sehr veranlagter Spieler, ein großes Talent. In den nächsten Jahren kann er hier zeigen, ob er so gut oder sogar noch besser als sein großer Bruder ist – so wie Karim das gesagt hat", gab Preetz zu Protokoll. 


Omar Rekik ist ebenfalls in der Defensive zu Hause und kann als Innenverteidiger und Sechser spielen. "Es wäre schon ein Traum, wenn wir beide zusammen im Olympiastadion für Hertha auflaufen würden. Vielleicht in drei Jahren", sagte Karim Rekik, der sich Mitte Februar nach gut zweimonatiger ​Verletzungspause wieder zurückgemeldet hat.