​Mit der Verpflichtung von Santiago Ascacibar vor der Saison, ist dem ​VfB Stuttgart ein echter Transfercoup gelungen. Der giftige Sechser ist bereits jetzt eine wichtige Säule bei den Schwaben und verpasste bislang lediglich zwei Spiele. Beim kommenden Heimspiel gegen Hannover 96 müssen die Schwaben auf ihren 'Aggressive Leader' aber verzichten. Gegen Dortmund sah der defensive Mittelfeldspieler nämlich bereits seine zehnte gelbe Karte. Sein ​Trainer Tayfun Korkut ist ihm deswegen aber nicht böse und weiß, dass sich der Südamerikaner noch weiter steigern kann.


Die Spielweise des 21-Jährigen ist von sehr viel Aggressivität und Einsatzbereitschaft geprägt. Zwar schießt der Youngster dabei gelegentlich etwas über das Ziel hinaus, grobe Foulspiele sind jedoch nur selten in seinem Repertoire. So können seine ständigen Verwarnungen ein Stück weit als Berufsrisiko angesehen werden. 

Zähmen will VfB-Trainer Tayfun Korkut seinen Schützling nur bedingt, schließlich entnervt der liebevoll getaufte 'Gift-Gaucho' mit seiner kompromisslosen Spielweise seine Gegenspieler und hält seinen Mitspielern den Rücken frei. "Er muss sich nicht ändern. Das ist seine Stärke. Und wenn wir ihn jetzt bremsen dann kann er auch ganz schnell diese Stärke verlieren", erklärt daher der 44-jährige Cheftrainer des Aufsteigers gegenüber der BILD.


Dass die Anhäufung von gelben Karten schlussendlich aber nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann, sieht auch der zuletzt so erfolgreiche Fußballlehrer ein. Dabei betonte er jedoch, dass der junge Mittelfeldakteur erst am Anfang seiner Karriere steht: "Er ist noch ein junger Spieler und wird auch noch dazu lernen." Wichtig sei es nun, seinen Ausfall am Wochenende zu kompensieren. Eine mögliche Variante könnte dabei sein, den zuletzt selten berücksichtigten Orel Mangala von Beginn an aufzustellen.