​Bayern? Dortmund? Hoffenheim! Zumindest in der kommenden Saison wird Julian Nagelsmann weiterhin an der Seitenlinie der TSG stehen. Ab Sommer 2019 soll dann eine Ausstiegsklausel in dem Vertrag des Hoffenheim-Coaches greifen.


Nagelsmann selbst sorgte nun für ein vorläufiges Ende der Spekulationen um seine nähere Zukunft: "Ich habe den Vertrag bis 2021, inklusive einer Ausstiegsklausel für 2019, mit der Idee unterschrieben, hier zu bleiben. Auf jeden Fall bis 2019“, so der 30-Jährige in einem Interview mit dem Playboy. Damit bekennt sich der TSG-Coach zu den Kraichgauern und gibt dem FC Bayern und Borussia Dortmund einen Korb, die im Sommer einen neuen Übungsleiter suchen und den Trainer auf dem Zettel hatten.

Mit 28 Jahren übernahm Nagelsmann die TSG und avancierte zum jüngsten Bundesligatrainer aller Zeiten. Der gebürtige Bayer hat sich in der Bundesliga etabliert: "Und da ist Hoffenheim nicht die schlechteste Adresse", betonte er. Allerdings schwört er 1899 nicht auf ewig die Treue: "Wenn eine Anfrage kommt, denkt man natürlich darüber nach. Es wird niemals so sein bei mir, dass etwas im Krieg auseinandergeht. Das ist nicht meine Art."


Zwar ist der aufstrebende Trainer erst am Anfang seiner Karriere, über ein mögliches Ende hat sich Nagelsmann jedoch schon Gedanken gemacht: "Die Frage ist natürlich immer: Wie sieht es finanziell aus? Aber wenn ich es mir erlauben kann, ist es mein Traum, mit 40, 50 noch einmal etwas anderes zu machen in meinem Leben, als nur am Fußballplatz zu stehen."