Dreimal in Folge stand Landry Dimata zuletzt in der Startelf des VfL Wolfsburg. Dem Belgier erging es bei den Wölfen aber nicht immer so. Trainer Bruno Labbadia erklärt, warum er plötzlich auf den Angreifer setzt, der in dieser Saison noch kein einziges Tor erzielte.


In bisher 19 Pflichtspielen für den VfL Wolfsburg steuerte Landry Dimata gerade mal einen Assist bei – Tore: Fehlanzeige. Als logische Konsequenz pendelte ​der zehn Millionen Euro teure Sommerneuzugang zwischen Ersatzbank und Tribüne. Während Dimata unter Andries Jonker und Martin Schmidt keine entscheidende Rolle spielte, setzt Neu-Trainer Bruno Labbadia auf die Dienste des Glücklos-Stürmers.

Sport-Club Freiburg v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Landry Dimata (r.) stand dreimal in Folge in der Startelf



Seit drei Spielen in Folge steht Dimata wieder in der Wolfsburger Startelf. „Er ist ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, dass wir Leute haben, die bereit sind, für die Mannschaft alles zu geben. In der jetzigen Phase ist er Gold wert für uns“, erklärt Labbadia in der Bild. Im Wintertrainingslager war Dmiata heftig mit Offensivkollege Daniel Didavi aneinandergeraten – die Streithähne mussten von Mitspielern getrennt werden.


Im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga hofft Wolfsburg, dass Dimata in den restlichen Spielen der Saison seine ersten Treffer im VfL-Dress erzielt. „Ich glaube, der Knoten wird bei ihm platzen, wenn er das erste Tor macht“, sagt Labbadia. Für den belgischen Erstligisten KV Oostende erzielte Dimata in der vergangenen Saison 14 Pflichtspieltreffer.