Naby Keïta wird RB Leipzig im Kampf um den Einzug in die Champions League wohl nicht länger fehlen. Der Afrikaner musste im Montagabendspiel gegen Bayer Leverkusen (1:4) verletzt ausgewechselt werden und sorgte so kurzerhand für einen Schockmoment.


RB Leipzig spielt in der Liga nicht nur um den Einzug in die Champions League, sondern sieht sich am Donnerstag (19 Uhr) dem Rückspiel im Europa-League-Viertelfinale bei Olympique Marseille ausgesetzt. Dabei kann das Team um Trainer Ralph Hasenhüttl aller Voraussicht nach auf die Dienste von Naby Keïta setzen.

„Es ist Gott sei Dank nur eine Prellung an der Hüfte. Also hoffentlich keine Gefahr für Donnerstag“, erklärte Hasenhüttl nach der 1:4-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen. Eine Viertelstunde vor Ende der Partie war Keïta mit dem Gästeschlussmann Bernd Leno zusammengeprallt und musste daraufhin verletzt ausgewechselt werden.


Die Leipziger wollen am Donnerstag erstmals ein Halbfinale in einem europäischen Wettbewerb erreichen. Im Hinspiel siegte die Hasenhüttl-Elf mit 1:0 gegen Marseille. Keïta, ​der nach dieser Saison zum FC Liverpool in die Premier League wechselt, ist mit fünf Toren und fünf Vorlagen in der Meisterschaft zweitbester Scorer hinter Timo Werner (elf Tore, sechs Vorlagen).