​Es waren turbulente Wochen für den SC Freiburg und insbesondere für Nils Petersen. Die Breisgauer mussten zuletzt drei Niederlagen hinnehmen. Es fing an mit einer 1:2-Pleite in Stuttgart und setzte sich schließlich erst mit der 0:2-Niederlage gegen die Schalker, dann durch die 0:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Spieltag fort. Petersen war im Schalke-Spiel der unfreiwillige Protagonist gewesen.


Sport-Club Freiburg v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Freude bei den 'Wölfen': Nils Petersen vergab im Duell gegen den VfL einen Elfmeter


Nach drei schmerzhaften Niederlagen in Folge befindet sich das Team von Christian Streich derzeit auf dem 14. Tabellenplatz. Während der Abstand zum Tabellenkeller immer kleiner wird, ist Konkurrent Hannover 96 auf Rang 13 schon fünf Punkte auf Distanz. Dabei sind die Freiburger gezwungen, die Rücklichter einzuschalten: nach der Schlappe gegen den direkten Verfolger aus Wolfsburg trennen beide Vereine lediglich ein Punkt. Die Mainzer, die derzeit auf dem Relegationsplatz stehen, sind nur noch drei Punkte entfernt.


Nils Petersen hatte gegen Schalke 04 für eine der kuriosesten Szenen der aktuellen Spielzeit gesorgt. Der Schiedsrichter verwarnte den Stürmer mit einer gelben Karte, die Petersen angeblich nicht wahrgenommen hatte. Zwar sah er sie nicht, doch der Schiedsrichter habe ihn akustisch darauf hingewiesen. Petersen, der nach der Verwarnung weiter meckerte, sah schließlich die Ampelkarte. 


Durch eine Gerichtsverhandlung wurde der Stürmer schlussendlich doch freigesprochen. Jene Verhandlung, der verschossene Elfmeter gegen Wolfsburg und vor allem die Niederlagen haben am Nervenkostüm des Angreifers, der seinen Vertrag beim SCF kürzlich bis zum 30.06.2021 verlängert hatte und mit 13 Toren bei 27 Bundesliga-Einsätzen eine gute Quote vorzuweisen hat, gezerrt.


Wie folgt äußerte er sich zu den genannten Ereignissen via Facebook am Sonntagabend:

Ob für Petersen und den SCF bessere Wochen folgen werden? Am 16. April gastiert man beim FSV Mainz 05, danach wartet ein Gastspiel beim HSV, ehe man das Schlusslicht aus Köln zuhause empfängt. Freiburgs Wochen der Wahrheit im Duell mit den direkten Abstiegskonkurrenten.