​Für das ​Sechs-Punkte-Spiel im Abstiegskampf hatte sich ​Effzeh-Coach Stefan Ruthenbeck etwas ganz Besonderes überlegt und auf der rechten Seite mit Christian Clemens und Lukas Klünter zwei frische Kräfte gebracht. Doch der Schachzug des Cheftrainer zahlte sich nicht aus und insbesondere der junge Außenverteidiger konnte nicht überzeugen.


Dabei hatte Ruthenbeck vor der Partie noch angekündigt, dass er sich von den beiden viel Tempo im Spiel nach vorne erhoffe. Es blieb bei einem frommen Wunsch des 45-Jährigen. Der 21-jährige Rechtsverteidiger war in der ersten Halbzeit kaum zu sehen - falls doch, dann nur, weil er von seinem Gegenspieler Pablo de Blasis mal wieder düpiert wurde. Eben jenen Argentinier ließ er zudem im Sechzehner unbehelligt zum 1:1-Ausgleichstreffer einnicken.

Zu seinem letzten Einsatz gekommen war der Außenverteidiger zuvor am 20. Spieltag beim 1:1-Unentschieden gegen den FC Augsburg. Zuletzt hatte er sogar in der zweiten Mannschaft aushelfen müssen, um etwas Spielpraxis zu sammeln. In der zweiten Halbzeit konnte sich der Deutsche zwar etwas steigern und bereitete eine Großchance von Simon Terodde vor, unter dem Strich zahlte er das in ihn gesteckte Vertrauen aber nicht zurück.


Bei der Partie am kommenden Samstag bei Hertha BSC dürfte Stefan Ruthenbeck daher voraussichtlich wieder auf sein altbewährtes Personal zurückgreifen. Der gegen Mainz verschmähte Frederik Sörensen ist zwar nicht für seine Offensivstärke bekannt, seine defensiven Qualitäten kann der Däne aber zumeist einbringen. Der Tausch würde aller Voraussicht nach mit einer Rückkehr zu einer Dreierkette einhergehen.