Durch den 4:1-Auswärtssieg gegen den FC Augsburg hat der FC Bayern mal wieder seine Vormachtstellung im deutschen Profifußball manifestiert. Der Dreier bedeutete die insgesamt 28. Meisterschaft der Vereinshistorie, an der Jupp Heynckes enormen Anteil hat. Dessen ist sich auch Klubchef Uli Hoeneß bewusst.


Am letzten Spieltag brachte der FC Bayern seinen sechsten Meistertitel in Folge unter Dach und Fach. Durch das 4:1 beim FC Augsburg erhöhten die Münchner ihren Vorsprung auf den Zweiten Schalke 04 auf stolze 20 Punkte, so dass ihnen der Titel fünf Spieltage vor Rundenschluss nicht mehr zu nehmen ist.

FC Augsburg v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Jupp Heynckes tritt nach der Saison wieder ab



Einen Bärenanteil hat Jupp Heynckes, der im Oktober das Amt des entlassenen Carlo Ancelotti übernahm. In 31 Pflichtspielen unter der Ägide Heynckes‘ gab es nur zwei Niederlagen für die Bayern. Uli Hoeneß, Vereinspräsident des deutschen Rekordmeisters, ist sich dessen redlich bewusst. „Jupp hat uns aus der Scheiße geholfen“, erklärt der Manager im kicker. Sportdirektor Hasan Salihamidzic fügt an: „Der Trainer hat eine Riesenarbeit geleistet.“


Auch wenn sich Hoeneß und Co. nur zu gerne wünschen, ​dass Heynckes auch in der nächsten Saison das Münchner Steuerrad in der Hand hält, lässt sich der 72 Jahre alte Mönchengladbacher nicht mehr umstimmen. Seinen am 30. Juni 2018 auslaufenden Vertrag wird Heynckes nicht verlängern. Wer sein Nachfolger wird, ist unklar. Gehandelt werden unter anderem Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig), Niko Kovac (Eintracht Frankfurt) und Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim).