Eintracht Frankfurt kehrt nach einem 1:1 gegen Hoffenheim zumindest bis Montagabend auf einen Champions-League-Rang zurück. Torjäger Luka Jovic baute mit seinem Führungstreffer seine Torserie aus den vergangenen Wochen weiter aus, verletzte sich dabei aber am Knie. Eintracht-Coach Niko Kovac gab schnell Entwarnung.


​Nach dem 1:1-Remis im Verfolgerduell zwischen Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim waren sich hinterher alle Beteiligten einig: Es war eine hochintensive und attraktive Partie mit viel Tempo und jeder Menge Torchancen. "Letztendlich ist es ein gerechtes Ergebnis eines tollen Bundesligaspiels", konstatierte Eintracht-Trainer Niko Kovac die Punkteteilung treffend.


Sein Team klettert damit vorbei an RB Leipzig auf Champions-League-Rang vier. RB kann nach dem Montagsspiel gegen Bayer Leverkusen (20.30 Uhr) an der punktgleichen Eintracht aber wieder vorbeiziehen. Hoffenheim bleibt nach dem sechsten ungeschlagenen Spiel in Folge auf Platz sieben, drei Zähler hinter Frankfurt. 


"Die Zuschauer haben eine tolle Partie gesehen. Die Spieler sind an ihre Grenzen gegangen und haben es richtig gut gemacht", lobte Kovac auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. Sein Team hätte den "Abstand zu Hoffenheim natürlich gerne vergrößert", am Ende müsse man aber zufrieden sein. Das sah auch Sport-Vorstand Fredi Bobic so. "Wir können mit dem Punkt leben. Wir halten damit Hoffenheim auf Abstand, das ist auch ein Zeichen und ein Pfund", so der 46-Jährige zufrieden.

Kovac gibt Entwarnung bei Jovic


Mehr als zufrieden konnte er und Trainer Kovac einmal mehr mit ​Stürmer Luka Jovic sein. Der serbische U21-Nationalspieler war erneut zur Stelle und schoss damit im vierten Spiel in Serie ein Tor. Der 1:0-Treffer gegen die TSG war bereits sein achtes Saisontor - in den vergangenen drei Wochen erstmals als Stammspieler im Angriffszentrum für den etwas schwächelnden Sebastien Haller.


Allerdings verletzte sich Jovic dabei. Nachdem er die Flanke von Marius Wolf kurz nach der Pause zur Eintracht-Führung verwertete, prallte der 20-Jährige mit TSG-Schlussmann Oliver Baumann zusammen. Sechs Minuten nach seinem Treffer musste der Serbe humpelnd vom Platz. "Luka Jovic hat einen Schlag auf die Kniescheibe abbekommen. Wir müssen die genaue Untersuchung abwarten, aktuell gehen wir aber nur von einem Hämatom aus", meinte sein Trainer im Anschluss. Die Verletzung sei "nicht gravierend", erklärte Kovac weiter. 

Kommenden Samstag (15.30 Uhr) beim nächsten Europa-Duell gegen Bayer Leverkusen könnte Jovic schon wieder mitwirken. Am Mittwoch darauf wartet dann das Pokal-Halbfinale auf Schalke.