​Nach dem 3:0-Sieg der 'Reds' gegen Manchester City kehrte für den FC Liverpool in der Premier League der Alltag schnell wieder ein: im Merseyside-Derby gegen den FC Everton spielte man auswärts gegen die 'Toffees' ein torloses Remis heraus. Ein Punkt für Jürgen Klopp und sein Team im engen Kampf um die besten Plätze der englischen Liga. Wichtige Erkenntnisse gibt es dabei in Bezug auf zwei Startelf-Rückkehrer: Danny Ings und Nathaniel Clyne.


Everton v Liverpool - Premier League

Nach Knieproblemen wieder fit: LFC-Stürmer Danny Ings.


Danny Ings musste sich im Oktober 2016 einer Knie-OP unterziehen und fiel rund acht Monate, bis zum August 2017, aus. Schon in der Saison 15/16 hatte ein Kreuzbandriss den Stürmer außer Gefecht gesetzt. Der große Pechvogel der 'Reds', der seit nun mehr drei Jahren beim FC Liverpool unter Vertrag steht, kehrte im Derby gegen den FC Everton zurück auf das Spielfeld. 


Sein Kampf gegen die Verletzungen - Inspiration für viele, auch für seinen Mitspieler Georginio Wijnaldum. "Ich sage manchmal zu ihm 'ich weiß nicht, wie du das machst.' Man sieht, was für Verletzungen er hatte und manche Dinge, die er tun musste und jetzt ist er fit, aber er hat nicht gespielt. Das macht es noch härter. Zuerst seine Verletzungen, dann spielt er nicht und ist trotzdem voller Zuversicht und gibt sein Bestes auf dem Trainingsplatz", so der Niederländer über seinen Teamkollegen.


"Ich bin komplett zufrieden", sagte Jürgen Klopp über das Ings-Comeback. "Die Aufgabe war, hart zu arbeiten und das Spiel zu genießen, ein Resultat zu bekommen. Und so habe man auch gespielt", auch wenn Ings mit seiner Diskussion die "emotionale Phase der Partie" einläutete, wie Klopp ausführte.

Clyne fehlte wegen einer Rückenverletzung rund acht Monate. Zu seiner Rückkehr sagte Klopp: "Es ist gut, Nathaniel wieder zu haben. Nach neun Monaten zeigt dieses Spiel sein natürliches Talent auf dieser Position. Allgemein sah er eine "gute Leistung" seiner Defensive, sie sei nicht brillant gewesen, aber vielleicht "die reifste Leistung, die wir geliefert haben, seitdem ich hier bin." Die Rückkehrer werden nun langsam wieder an den Fußballalltag herangeführt.