Beim wichtigen Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 kam der ​1. FC Köln nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und konnte den Abstand auf den Relegationsplatz nicht verringern. Dabei hatte der 'Effzeh' phasenweise noch Glück und konnte sich nach der Partie bei seinem stark aufspielenden Torhüter Timo Horn bedanken, der seinen Teil dazu beitrug, dass man am Ende nicht mit leeren Händen da stand. Dabei zeigte der Deutsche vollen Einsatz und spielte trotz einer Armverletzung durch.


Der Punktgewinn könnte dabei aber bitter erkauft sein. In der 80. Spielminute knallte der 24-jährige Schlussmann mit seinem Gegenspieler Robin Quaison zusammen. Der schwedische Angreifer der Mainzer traf den Torhüter dabei unbeabsichtigt am linken Arm, an der Schulter und am Hals. Nach einer längeren Unterbrechung stellte Horn jedoch seinen unbändigen Kampfwillen unter Beweis und spielte unter Schmerzen bis zum Schlusspfiff weiter. Dabei spielte auch eine Rolle, dass ​Trainer Stefan Ruthenbeck bereits drei Mal gewechselt hatte.

Nach der Partie ließ sich der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler sofort von den Ärzten der Kölner behandeln. Dabei wurde schnell klar, dass der Arm der Kölner Nummer eins heftig angeschwollen war. Am heutigen Sonntag folgte eine gründliche Untersuchung. Ein Einsatz gegen Hertha BSC am kommenden Samstag ist wohl nicht gefährdet, da sich der 24-jährige Horn nach Angaben des Vereins nur eine Prellung am Unterarm zugezogen hat.