Die Zukunft von Lukas Hradecky ist weiter ungewiss, doch sein Nachfolger im Trikot von Eintracht Frankfurt scheint sich möglicherweise bereits gefunden zu haben. Wie bereits im Januar berichtet wurde, zeigen die Verantwortlichen der Hessen vermeintliches Interesse an Frederik Rönnow, derzeitiger Schlussmann beim dänischen Spitzenklub Bröndby IF. Wie Klub-Boss Jan Bech Andersen nun vermeldete, sei dieses auch konkret, doch im Rennen um den 25-Jährigen sei die Eintracht nicht alleine.

Bereits seit einigen Monaten beschäftigen sich die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt intensiv mit der Frage, wer eigentlich ab der kommenden Saison das Tor der Adler hüten soll. Seit Sommer 2015 steht Lukas Hradecky zwischen den Pfosten, doch der Finne, der einst aus Bröndby nach Frankfurt wechselte, scheint nach drei Jahren eine neue Herausforderung zu suchen. Dabei zeige insbesondere Bayer Leverkusen aufgrund der immer wiederkehrenden Wechselgerüchte um Bernd Leno Interesse am 28-jährigen Keeper, der sein Können in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis stellen konnte.

1. FSV Mainz 05 v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

    Stellen im Hintergrund womöglich bereits die Weichen für die Zukunft: Fredi Bobic                                                                   und Bruno Hübner (v.l.)

Man wolle im Kampf um eine Vertragsverlängerung mit Hradecky zwar nicht aufgeben, ​wie Sportdirektor Bruno Hübner erklärte, doch allzu viele Hoffnungen scheint man sich beim derzeitigen sechsten der Bundesliga nicht zu machen. Stattdessen macht man sich offenbar auf die Suche nach einem Nachfolger - und das immer konkreter. Der künftige Torhüter der Eintracht könnte im Sommer erneut aus Bröndby kommen, wo Frederik Rönnow in dieser Saison in insgesamt 31 Partien 13 Mal die weiße Weste wahren konnte. Der dänische Nationaltorhüter, der 2015 vom AC Horsens verpflichtet wurde, wecke das Interesse einiger Vereine, darunter auch das der Eintracht: "Es ist sehr wahrscheinlich, dass Frederik im Sommer weg ist. Eintracht Frankfurt ist an ihm dran, aber es gibt auch noch andere", wird Klub-Boss Jan Bech Andersen in der dänischen Tageszeitung BT zitiert.

​Gleichzeitig betonte er, den Spieler nicht um jeden Preis ziehen lassen zu wollen: "
Für sie alle gilt jedoch, dass sie ihr Scheckheft zücken müssen." Wie die ​Bild berichtet, fordere der Verein, der seit Sommer 2016 von Alexander Zorniger trainiert wird, eine Ablösesumme von sechs Millionen Euro. Mehr als doppelt so viel wie für Hradecky, der den Verein für 2,5 Millionen Euro verließ.

​Mit derartigen Gerüchten will man sich in Frankfurt jedoch nicht so recht beschäftigen: "
Dazu möchte ich im Moment nichts sagen", äußerte sich beispielsweise Trainer Niko Kovac. "Alle Kraft gilt aktuell dem Spiel gegen Hoffenheim. Was in der neuen Saison passiert, ist noch weit weg", wird der 46-Jährige von der Bild zitiert.