​Nach fünf Partien ohne Niederlage musste der SV Werder Bremen am Freitagabend beim Spiel gegen Hannover 96 mal wieder eine Niederlage hinnehmen. Nach der Partie äußerte sich jedoch ​Mittelfeldspieler Thomas Delaney über eine eventuelle Zukunft bei den Hanseaten und machte den Werder-Fans durch eine Aussage über T​rainer Florian Kohfeldt Hoffnung.


Der 26-Jährige war im Januar 2017 vom FC Kopenhagen an die Weser gewechselt und spielte sich schnell in die Herzen der Fans. Sein Vertrag läuft zwar noch bis zum Sommer 2021, dennoch wurde der Däne in der Vergangenheit bereits mehrfach mit einem Wechsel zu einem größeren Klub in Verbindung gebracht.

Ein Abgang des zentralen Mittelfeldspielers wäre ein enormer Verlust, spielt er doch in den Überlegungen seines Trainers eine große Rolle. In der laufenden Saison verpasste der 25-fache dänische Nationalspieler so nur eine einzige Partie und stand ansonsten fast immer über die komplette Spielzeit auf dem Rasen.


Nach der Partie gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen, zeigte sich Delaney zwar enttäuscht über die Leistung seiner Mannschaft, dennoch erklärte er, wie wohl er sich in Bremen fühle. Ein Grund dafür ist auch Trainer Florian Kohfeldt, auf den der Mittelfeldakteur große Stücke hält. Umso besser, dass der Verein den Vertrag mit dem 35-jährigen Fußballlehrer erst vor kurzem langfristig bis 2021 verlängert hat.


Diese Entscheidung pro Kohfeldt, könnte nun auch die Überlegungen des Stammspielers maßgeblich beeinflussen. "Dass Florian Kohfeldt unser Trainer ist und bleibt, hat auf jeden Fall einen positiven Einfluss auf die Frage, ob es für mich hier weitergeht", so der Linksfuß laut der Bild. Eine frühzeitige  Entscheidung halte er jedoch aufgrund des schnelllebigen Marktes aktuell für "nicht realistisch."