Im Sommer wechselte Michael Gregoritsch vom Hamburger SV zum FC Augsburg, wo der 23-jährige Angreifer derzeit aufblüht und besonders durch seine Gefahr vor dem gegnerischen Tor auf sich aufmerksam macht. Nachdem in den vergangenen Tagen über ein vermeintliches Interesse des VfL Wolfsburg am Österreicher bekannt wurde, überraschte die Hamburger Morgenpost mit der Information, dass der HSV unter Umständen an einem erneuten Verkauf von Gregoritsch mitverdienen könnte.

Vor knapp drei Jahren wechselte der damals 21-jährige Michael Gregoritsch von Zweitligist VfL Bochum zum Hamburger SV. Die Bilanz des Offensivspielers fiel in der Hansestadt jedoch schwächer aus als erhofft: In 58 Pflichtspielen traf der Österreicher elf Mal das Tor, bereitete zudem sechs weitere Treffer vor.  Im Sommer verpflichtete der FC Augsburg den Angreifer, der das Vertrauen von Trainer Manuel Baum auf Anhieb zurückzahlte. 


Beim FC Augsburg spielt der siebenfache Nationalspieler derzeit die beste Saison seiner Karriere und steht aktuell bei elf Toren und vier Assists in 27 Einsätzen. Mit einem Tor am kommenden Spieltag gegen Bayern München könnte er also bereits nach nicht einmal einer Saison für die Függerstädter erfolgreicher sein, als während seiner gesamten Zeit in Hamburg.

SV Werder Bremen v FC Augsburg - Bundesliga

          Im Trikot des FC Augsburg trifft Michael Gregoritsch beinahe nach Belieben

​Der Angreifer erweckt daher wenig verwunderlich das Interesse anderer Vereine, wie beispielsweise dem VfL Wolfsburg. Wie die Wolfsburger Nachrichten berichten, sei man gewillt, Gregoritsch im Sommer zu verpflichten, im Raum stehe eine Summe von 15 Millionen Euro. Doch ​der Spieler selbst dementierte unlängst jegliche Gerüchte über seinen Wechsel


"Da weiß ich nichts von. Ich musste heute Morgen lachen, als ich davon hörte", so der 23-Jährige, der seine Zukunft weiter in Augsburg sieht, gegenüber dem kicker: "Im Moment sehe ich keinen Grund hier wegzugehen. Es läuft sehr gut für mich, der Trainer setzt auf mich, der Verein auch, ich fühle mich wohl in der Mannschaft."

​Doch falls er den FC Augsburg früher oder später doch noch verlassen sollte, dürfte sich der Hamburger SV unter Umständen über weitere Einnahmen freuen. Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, erhalte der Verein ab einer Ablösesumme von 5,5 Millionen Euro - jene Summe, die Augsburg im vergangenen Sommer selbst für Gregoritsch zahlte - zehn Prozent der Transfereinnahmen des FCA. Bei der kolportierten Ablösesumme von 15 Millionen Euro wären dies etwa 1,5 Millionen Euro, die der finanziell angeschlagene 'Bundesliga-Dino' gut gebrauchen könnte. Doch angesichts der Aussagen des Spielers scheint ein Transfer in den kommenden Monaten unwahrscheinlich.