​Eigentlich war es ein perfekter Champions-League-Abend für den FC Liverpool: Ausverkauftes Heimspiel, gigantische Stimmung - und am wichtigsten: Ein überzeugender ​3:0-Sieg gegen Manchester City. Nach der ​Fan-Attacke auf den Mannschaftsbus der Gäste ist die Stimmung allerdings gedrückt.


Noch vor dem Anpfiff kam es zu Krawallen: Dosen, Flaschen und Fackeln wurden auf den Mannschaftsbus von Manchester City geworfen. Keiner der Insassen im Bus wurde verletzt. Zwei Tage nach den Ereignissen zeigt sich Liverpool-Trainer Jürgen Klopp immer noch entsetzt.



"Ich muss mich erneut für die Dinge, die vor dem Spiel passiert sind, entschuldigen", sagte Klopp auf der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Derby gegen Everton. "Es ist so seltsam. Da fährst du mit dem eigenen Bus durch die Menschenmenge und alles fühlt sich toll an. Wir kommen am Stadion an und das erste, was ich höre, ist, dass der Bus von Manchester City angegriffen wurde und das macht einfach alles kaputt", klagte der Reds-Coach.


Vor allem befürchtet Klopp, dass die Vorfälle weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen könnten. "Man gibt allen die Möglichkeit, etwas gutes zu machen und wegen ein paar Idioten passiert sowas vielleicht nie wieder", so der ehemalige BVB-Trainer.