​Für Borussia Mönchengladbach ist die Rückrunde bislang nicht wirklich so verlaufen, wie man es sich am Niederrhein vorgestellt hatte. Dennoch stehen die "Fohlen" auf einem ordentlichen neunten Tabellenplatz und können mit etwas Glück sogar noch die Europa League erreichen. Vor dem Duell gegen Hertha BSC zeigte sich Gladbach-Coach Dieter Hecking vor allem erfreut über die sich langsam entspannende Personallage. Was seine eigene Zukunft angeht, äußerte er sich derweil sehr gelassen.


Mit dem Duell gegen die Hauptstädter aus Berlin steht ein ganz wichtiges Spiel für die "Fohlen" an. Bei einer Niederlage könnte Gladbach im schlimmsten Fall von Platz 9 bis auf Rang 12 abrutschen, was Gladbach-Coach Dieter Hecking mit seiner Mannschaft natürlich zu verhindern versuchen wird. "Hertha BSC spielt sehr diszipliniert und bekommt nur sehr wenige Gegentore. Wir müssen uns darauf einstellen und auch die nötige Geduld mitbringen", analysierte der 53-Jährige den kommenden Gegner auf der Pressekonferenz am Freitag. 


Auch wenn die Rückrunde bislang aus Gladbacher Sicht nicht ideal verlaufen ist, so gilt es laut Hecking, in den letzten Spielen noch einmal alles herauszuholen und möglichst viele Punkte zu sammeln. "Wir haben noch sechs Spiele. Von der Tabelle sollten wir uns ein wenig lösen. Die Rückrunde ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Jetzt wollen wir so viele Punkte holen wie möglich und gegen Hertha ein gutes Spiel machen und möglichst gewinnen."



Bauen kann der ehemalige Coach des VfL Wolfsburg gegen die Mannschaft von Trainer Pal Dardai auch wieder auf Leistungsträger und Mittelfeldmotor Denis Zakaria, der genauso wie Youngster Laszlo Benes wieder zur Verfügung steht. "Ich bin froh, dass Spieler wie Denis Zakaria und László Bénes wieder zurückkommen. Das verstärkt uns natürlich." Auf Fabian Johnson, Julio Villalba, Mamadou Doucoure, Raul Bobadilla sowie Youngster Reece Oxford muss Hecking derweil verzichten, sie fehlen aufgrund ihrer Verletzungen weiterhin. 



Neben der anstehenden Ligapartie äußerte sich der Coach auch zu seiner persönlichen Situation und bewertete diese ganz gelassen. "Ich sehe meine Situation total entspannt. Ich habe Vertrag bis 2019.Vertragsgespräche zu führen, halte ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt auch gar nicht für notwendig. Ich stehe mit Max Eberl im engen Austausch, aber momentan stehen andere Themen im Vordergrund." Dieter Hecking stand als Cheftrainer bislang 56 Mal für die Elf vom Niederrhein an der Seitenlinie und holte dabei im Schnitt 1,48 Punkte pro Spiel.