​Marcel Sobottka konnte sich beim FC Schalke 04 nicht durchsetzen und wurde bereits frühzeitig aussortiert. Nach seinem Wechsel aus seiner Heimatstadt zu Fortuna Düsseldorf läuft es für den mittlerweile 23-Jährigen aber wieder rund, er ist Stammspieler und kämpft mit der Fortuna um den Aufstieg in die Bundesliga. Im Interview äußerte sich der defensive Mittelfeldmann nun zu seiner Vergangenheit auf Schalke und den Bundesliga-Traum, den er nach wie vor verfolgt. 


Gegenüber der Westfälischen Rundschau erklärte Sobottka, nach seiner erstmaligen 

Aussortierung damals zwar enttäuscht, aber dennoch weiterhin motiviert gewesen zu sein, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. "Das war natürlich eine große Enttäuschung. Und dennoch habe ich den goldrichtigen Weg gewählt", so der 23-Jährige. Mit der Fortuna aus Düsseldorf hat der Mittelfeldmann einen ambitionierten Klub gefunden, der in dieser Saison aktuell auf dem ersten Tabellenplatz steht und somit kurz vor dem Aufstieg in die Bundesliga steht. 


Schon in der B- und A-Jugend wurde Sobottka mehrfach verliehen, spielte bei Rot-Weiß Oberhausen sowie der SG Wattenscheid 09. Rückblickend brachten diese beiden Station ihn wieder in die richtige Spur, wie er verriet. "Beide Vereine haben mir sehr viel Spielpraxis verschafft und mir dabei unheimlich geholfen, Selbstvertrauen nach dem Aus bei Schalke zurückzugewinnen, bei Schalke war der Druck unheimlich hoch, selbst in der Jugend. In Wattenscheid und Oberhausen habe ich den Spaß am Fußball wiedergefunden."


Nachdem Sobottka noch einmal zurückkam zu seinem Heimatklub S04, aber dort unter Roberto di Matteo nicht spielte, folgte die erneute und diesmal endgültige Trennung. Bei Schalke war da ziemlich Druck auf dem Kessel. Ich weiß aber auch nicht, ob ich wirklich gut performt hätte damals", so der ehemalige U20-Nationalspieler ehrlich. 


Der Traum, in der Bundesliga zu spielen, besteht dennoch nach wie vor beim Düsseldorfer Leistungsträger. Dafür will er auch weiter an sich und seinem Spiel arbeiten. "Ich muss am Ball ruhiger, sicherer werden und könnte auch meinen linken Fuß verbessern." Ob es schon in dieser Saison mit dem Aufstieg klappt, wisse er nicht. Ohnehin sei das Ziel laut Sobottka lediglich, "unter den besten sechs Mannschaften einzulaufen." Die letzten Spieltage werden zeigen, ob die Fortuna nach der Saison 2012/13 schon wieder reif ist für Deutschlands höchste Spielklasse.