​Milos Veljkovic ist absolute Stammkraft in der Verteidigung von Werder Bremen. Unter Florian Kohfeldt blühte der Abwehrspieler regelrecht auf. In einem Interview sprach der Serbe über die sportliche Lage, Vertragsgespräche und seinen Coach.


"Taktisch spielen wir einen anderen Fußball, einen offensiveren", erklärte der Innenverteidiger gegenüber dem Weser-Kurier. "Das liegt mir, ich kann meine Stärken besser ausspielen. Dadurch steigen das Selbstvertrauen und das Selbstverständnis, auch mal riskantere Pässe zu spielen. Mein Limit habe ich aber noch lange nicht erreicht, ich arbeite daran, in allen Bereichen besser zu werden." 



Werder-Coach Florian Kohfeldt ist Vater des jüngsten Erfolgs. Der Übungsleiter unterschrieb unter der Woche einen neuen Dreijahres-Vertrag. Für Veljkovic, dessen Vertrag 2019 ausläuft, hat das laut eigenen Angaben großen Einfluss auf die Zukunftsplanung: "Wenn ein Trainer, unter dem man spielt, seinen Vertrag verlängert, ist das eine gute Sache. Ich freue mich für ihn, er hat sich diesen Vertrag verdient", lobte der 22-Jährige. ​"Stabilität in einem Verein ist definitiv gut, auch für mich. Darum wird diese Entscheidung auch auf meine Einfluss haben. Es gibt Gespräche, und die verlaufen auch positiv. Es geht also in die richtige Richtung, könnte man sagen."


Doch ebenso der sportliche Werdegang seines Teams dürfte ausschlaggebend sein. Mit dem Abstiegskampf hat Werder beinahe nichts mehr zu tun. Auch Milos Veljkovic ist guter Dinge: "Sagen wir es so: Wenn wir in Hannover gewinnen, können wir nach vorne schauen. Dann wäre der Abstiegskampf vorbei."