Unter dem neuen Trainer Christian Titz erlebt Luca Waldschmidt so etwas wie eine Auferstehung. Doch der Angreifer könnte den Hamburger SV zur neuen Saison verlassen. Ein Klub aus der Bundesliga bleibt weiterhin daran interessiert, den U21-Nationalspieler unter Vertrag zu nehmen.


Nach Informationen der Bild-Zeitung lässt der SC Freiburg im Werben um Luca Waldschmidt nicht locker. Erst im vorigen Winter scheiterte ein Wechsel des U21-Nationalstürmers an die Dreisam. Der Sportclub war bereit, vier Millionen Euro zu überweisen; ​am Ende legte der Hamburger SV aber seinen Veto ein.


Die Freiburger Offerte soll sich in ähnlichen Sphären wie noch vor wenigen Monaten bewegen. Doch der HSV sei nach wie vor nicht gewillt, Waldschmidt ziehen zu lassen. Unter dem neuen Trainer Christian Titz spielt Waldschmidt wieder eine gewichtige Rolle. Beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart stürmte er über 90 Minuten – und erzielte sein zweites Saisontor.

VfB Stuttgart v Hamburger SV - Bundesliga

Traf gegen den VfB: Luca Waldschmidt


Doch die Rothosen könnten vergeblich um einen Waldschmidt-Verbleib werben. Denn wie die Boulevardzeitung weiter berichtet, ist im noch bis 2020 datierten Vertrag des Angreifers eine Ausstiegsklausel in Höhe von sechs Millionen Euro implementiert. Sollte Freiburg sein Angebot noch mal nachbessern, dürfte der HSV ins Rudern kommen.


Für den SCF würde ein möglicher Wechsel den bisherigen Transferrekord egalisieren. Dieser wurde im Sommer 2014 aufgestellt. Damals zahlten die Freiburger für Admir Mehmedi knapp sechs Millionen Euro Ablöse. Ob für Waldschmidt eine ähnliche Summe investiert wird, ist am Ende doch fraglich.