​Von 2012 bis 2014 hatte Kevin de Bruyne bereits die Fußballschuhe in England geschnürt, ehe er sich für einen Wechsel nach Deutschland entschied. Damals stand der Belgier beim FC Chelsea unter Vertrag. Nachträglich lässt sich sagen, dass die 'Blues' ein großes Talent haben ziehen lassen, das nun beim Liga-Rivalen Manchester City aufblüht. De Bruyne sprach im BBC-Interview nun über das Verhältnis zu seinem ehemaligen Chelsea-Trainer José Mourinho.


Von 2013 bis 2015 leitete José Mourinho den FC Chelsea zum zweiten Mal in seiner Karriere. 'The Special One' konnte an seine Erfolge seiner ersten Amtszeit an der Stamford Bridge allerdings nicht anknüpfen und wurde entlassen. Der Portugiese war es damals, der auch grünes Licht für einen Wechsel des inzwischen 59-fachen Nationalspielers de Bruyne gab. 2012/13 sammelte der Mittelfeldspieler an der Weser beim SV Werder Bremen Erfahrungen. Er bestritt insgesamt 34 Partien und erzielte zehn Tore.


Von 2013 bis 2016 spielte er sich dann beim VfL Wolfsburg endgültig in den Fokus europäischer Top-Vereine und bescherte den Wolfsburgern letztlich einen Transferrekord. Nun spielt er unter Pep Guardiola eine übergeordnete Rolle im Mittelfeld der 'Sky Blues' und steht kurz vor dem Gewinn der englischen Meisterschaft. Neben den Ambitionen in der Champions League, die nach dem 0:3 gegen den FC Liverpool allerdings gesunken sein dürften, wird sich der 26-Jährige auch mit seiner Nationalmannschaft für die kommende WM hohe Ziele gesetzt haben.

Manchester United v Swansea City - Premier League

De Bruyne beschrieb das Verhältnis zu seinem ehemaligen Trainer Mourinho als "distanziert".


In einem Interview mit BBC wagte de Bruyne einen kurzen Karriere-Rückblick. Die Frage des Journalisten war, wie sich die Beziehung zwischen Mourinho und ihm gestaltete. "Ich würde sagen: distanziert." Er fügte allerdings hinzu: "Ich bin nicht wirklich jemand, der viel mit Trainern spricht. Ich denke, wenn der Trainer mit einem sprechen möchte, dann macht man es einfach. Er ist der Boss, man kann ein gutes Verhältnis haben, aber eine Distanz zwischen einem Trainer und einem Spieler gibt es nach wie vor. Ich sprach nur zwei Mal mit ihm. Das war, als ich zum Anfang des Sommers zu Borussia Dortmund wechseln wollte und beim zweiten Treffen sagte ich: 'für mich ist es besser, zu gehen, ich will Fußball spielen."