​Der FC Schalke 04 gab unter der Woche die Verpflichtung von Peter Knäbel als neuen Leiter der Knappenschmiede bekannt. Der langjährige Funktionär soll das Maximum aus dem königsblauen Nachwuchs rausholen. Sportdirektor Christian Heidel begründete nun seine Entscheidung.


"Wir haben lange überlegt, welche Funktion er übernimmt, welchen Titel er bekommt", erklärte Heidel in einem Interview mit der WAZ. "Technischer Direktor für Entwicklung, das Hauptaugenmerk ist die Entwicklung. Unsere Knappenschmiede ist vielleicht eine der erfolgreichsten in Deutschland." Da mag man dem ehemaligen Mainzer kaum widersprechen. Stars wie Leroy Sané, Manuel Neuer oder Mesut Özil sind nur einige wenige, die das Kicken in Gelsenkirchen lernten.



Gibt es dann im Nachwuchsbereich überhaupt Verbesserungsbedarf? Heidel erklärte seine Entscheidung pro Knäbel und steckt sich und dem Klub neue Ziele: "Unser Anspruch war, den besten zu finden, der die Knappenschmiede auf die Zukunft vorbereitet. Peter Knäbel kennt sich bei Spielern aus, auch bei Trainern. Wir möchten auf Schalke eigene Trainer entwickeln."


Mit Domenico Tedesco landeten die Königsblauen vor der Saison einen echten Volltreffer. Die Schalker wollen nun gleich mehrere Trainer mit den Qualitäten des 32-Jährigen ausbilden. Knäbel soll durch seine Erfahrung dabei helfen: "Wir versprechen uns Input für den Profibereich. Wir wollen mit Peter eine Entwicklung erreichen“, so Heidel weiter. "Peter ist auch noch Junge aus dem Ruhrpott. Das passt wie die Faust aufs Auge. Deswegen sind wir froh, dass er übernächste Woche seinen Startschuss hat."