​Der 1. FC Köln steht sechs Spieltage vor Saisonende weiter am dem vorletzten Tabellenplatz und somit einem direkten Abstiegsrang. Nach der 0:6-Blamage gegen die TSG 1899 Hoffenheim am vergangenen Wochenende steht am Samstag nun mit dem Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 die womöglich letzte Chance auf den Relegationsplatz und somit möglicherweise den Klassenerhalt an. Coach Stefan Ruthenbeck zeigte sich auf der Pressekonferenz am Donnerstag zuversichtlich und glaubt an ein anderes Gesicht seiner Mannschaft als zuletzt gegen die Kraichgauer.


Wie der Kölner Trainer auf der Pressekonferenz am Donnerstag erklärte, haben sich die Spieler selbst unglaublich geärgert nach der herben Klatsche gegen die TSG 1899 Hoffenheim und brennen darauf, es nun im kommenden Spiel gegen den aktuell auf dem Relegationsplatz 16 stehenden FSV Mainz 05 wieder gut zu machen. 


"Jeder Spieler ist wütend, weil wir uns in Hoffenheim blamiert haben. Das wollen wir so nicht stehen lassen. Wir sind aggressiv im Training. Das hat mich an die Leverkusen-Woche erinnert." Überhaupt glaubt der FC-Coach an ein anderes Auftreten seiner Mannschaft als zuletzt, gerade mit Blick auf die Tabellensituation. "Es wird ein packendes Duell. Wir werden ein anderes Gesicht zeigen als gegen Hoffenheim." 



Auch wenn eine Niederlage gegen die Rheinhessen quasi schon gleichbedeutend mit dem Abstieg in die 2. Bundesliga sein könnte, zeigte sich Ruthenbeck weiterhin gelassen. "Es wäre falsch, das Restprogramm der Konkurrenz anzuschauen. Wir müssen auf uns schauen und unsere Spiele gewinnen." Mit einem Sieg könnten die Domstädter bis auf drei Punkte an den Relegationsplatz heranrücken. 



Was die Personallage angeht, stehen sowohl Außenbahnspieler Marcel Risse als auch Linksverteidiger Jonas Hector wohl zur Verfügung. Die beiden Leistungsträger hatten unter der Woche zwar mit dem Training ausgesetzt, standen aber am Donnerstagnachmittag wieder auf dem Trainingsplatz am Geißbockheim und absolvierten die gesamte Teameinheit ohne Probleme.