​Die AS Rom hat am Mittwochabend im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League mit 1:4 gegen den FC Barcelona verloren und steht damit vor dem Aus in der Königsklasse. Im Anschluss an die Partie erkannte Roma-Coach Eusebio di Francesco zwar die große Klasse des Gegenüber an, kritisierte aber auch die Leistung des Schiedsrichters, der mit einigen Entscheidungen die Partie in Richtung der Katalanen gelenkt habe. 


WIe Di Francesco auf der Pressekonferenz nach dem ​Spiel beim FC Barcelona erklärte, sei der Schiedsrichter ein Mitgrund gewesen, warum man das Spiel gegen die Blaugrana letztlich verloren habe. "Barcelona ist ein großartiges Team. Meiner Meinung nach hätten sie weniger Hilfe vom Schiedsrichter bekommen können. Sie haben Entscheidungen für sich bekommen, die geholfen haben, das Spiel zu entscheiden", so der Italiener. 


Dennoch habe auch seine Mannschaft mitgeholfen, den Katalanen den Sieg zu ermöglichen. "Wir haben auch unseren Teil dazu beigetragen, es Barca leichter zu machen. Das darf in einem Spiel gegen Barcelona natürlich nicht passieren."


FC Barcelona v AS Roma - UEFA Champions League Quarter Final Leg One

Haderte unmittelbar nach Abpfiff nicht nur mit der Leistung seiner Mannschaft: Roma-Coach Di Francesco 



Unter anderem hätten die Römer mindestens einen, wenn nicht sogar zwei Elfmeter bekommen können, wenn nicht sogar müssen. Bei der ersten kritischen Szene früh in Halbzeit eins wird Roma-Stürmer Edin Dzeko im Strafraum der Spanier ungeschickt von Barca-Verteidiger Nelson Semedo gelegt, der Schiri ließ jedoch weiterspielen. 


Nach dem Seitenwechsel gab es eine weitere kritische Szene zu beurteilen, nachdem ein Römer auf oder kurz vor der Strafraumgrenze zu Fall gebracht wird. Schiedsrichter Danny Makkelie entschied auf Foul vor der Strafraumlinie und somit nur auf Freistoß, der letztlich nichts Gewinnbringendes einbrachte.