​Seit dem 20. Spieltag verpasste Jeffrey Bruma nicht eine einzige Sekunde in der Bundesliga. Nun aber droht dem Abwehrchef des VfL Wolfsburg eine Pause. Der Niederländer hat sich eine Virusinfektion eingefangen.


Am Dienstag stockte den Spielern des VfL Wolfsburg bei der nachmittäglichen Trainingseinheit kurz der Atem. Ohne Einwirkung eines Gegenspielers brach Abwehr-Hüne Jeffrey Bruma zusammen. Grund: der Innenverteidiger trainierte trotz einer Virusinfektion. Der Niederländer wurde sofort nach Hause geschickt und wird den Wölfen nun im Kellerduell gegen den SC Freiburg fehlen.



Coach Bruno Labbadia gehen so langsam die Innenverteidiger aus. Auch das Comeback von Felix Uduokhai verschiebt sich immer wieder nach hinten. John Anthony Brooks fehlt schon seit Ende Dezember. Doch immerhin erschien nun Licht am Ende des Tunnels. Der US-Amerikaner kehrte jüngst ins Mannschaftstraining zurück und peilt in Kürze sein Comeback an.


Bis dahin muss Labbadia im Abwehrzentrum aber improvisieren. An die Seite des gesetzten Robin Knoche könnte sich am Wochenende Marcel Tisserand gesellen. Der Kongolese fiel zuletzt wegen eines Sehnenrisses aus, wäre aber fit für die Partie im Breisgau. 


Der VfL Wolfsburg benötigt dringend wieder ein Erfolgserlebnis. Die Niedersachsen sind seit Wochen gleichauf mit den auf dem Relegationsplatz stehenden Mainzern. Nur drei Punkte holte der Deutsche Meister von 2009 aus den vergangenen acht Spielen. Langsam aber sicher wird die Luft immer dünner.