Zlatan Ibrahimović entschied sich für einen Wechsel von Manchester United zu LA Galaxy in die US-amerikanische Major League Soccer. Seinen Einstand in den Vereinigten Staaten vergoldete der Schwede gleich mit sehenswerten Treffern. Wie Sports Illustrated berichtet, lehnte der 36-Jährige einen Wechsel nach China und viel Geld ab,​ um seinen USA-Wechsel in die Tat umzusetzen.


Laut dem Artikel der Sports Illustrated soll der ehemalige 116-fache Nationalspieler Schwedens auf 97 Millionen Dollar, also knapp 80 Millionen Euro verzichtet haben, die er bei einem Engagement in China verdient hätte.


Dies offenbarte Jovan Kirovski, der technische Direktor von LA Galaxy, der die Hauptarbeit verrichtete, um den Transfer von Ibrahimović fix zu machen. Trotz seiner Knieverletzung hätte ihm ein Engagement in Schweden also fast 100 Millionen Dollar eingebracht. Bei LA Galaxy verdient Zlatan hingegen nur drei Millionen Dollar über zwei Jahre, was an den Auflagen bzw. Richtlinien der amerikanischen Profiliga liegt.

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"Ist das ihr Ernst?" Ibra-Berater Raiola, als er vom Gehalt seines Klienten des USA erfuhr.


Laut Kirovski sei das Schwerste am Deal gewesen, Ibrahimović-Agent Mino Raiola zu erklären, warum der Angreifer in den USA lediglich 1,5 Millionen US-Dollar pro Jahr dort verdienen könne. "Ist das Ihr Ernst?", soll die erste Reaktion des berühmten Spielerberaters gewesen sein. Am Ende traf Ibra selbst die Entscheidung für einen Wechsel, denn schließlich spielt das Geld im Leben des großgewachsenen Stürmers keine wirkliche Rolle mehr. Kirovski versicherte zudem, dass keine anderen Sponsoren involviert waren, um die Verpflichtung des Schweden in die Tat umzusetzen.


Sechs Treffen habe es zwischen Kirovski und Ibrahimović gegeben, in Paris und Manchester, sowie in Los Angeles. Der Kontakt soll nämlich schon zu Ibras PSG-Zeit hergestellt worden sein. Vor vier Monaten war dann klar, dass der USA-Transfer klappen würde. "Aber bis der Vertrag unterschrieben ist, kann alles passieren. Es war vor zwei Wochen, als er offiziell unterschrieb. Dann kann man wieder atmen", so der sportliche Verantwortliche weiter.