Der FC Bayern droht in den nächsten Wochen auf Arturo Vidal verzichten zu müssen. Der Chilene musste gegen Sevilla wegen erneut aufgebrochener Knieprobleme schon vor der Pause vom Feld. Während genauere Untersuchungen noch ausstehen, hat der 30-Jährige selbst kein all zu gutes Gefühl.


​Der 'Krieger' für die wichtigen Spiele. Für Bayern-Coach Jupp Heynckes ist Arturo Vidal ein Mann für die großen Duelle. In der Champions League stand der 30-jährige Chilene in der K.o.-Phase gegen Besiktas und Sevilla in allen drei Partien in der Startelf. Am Dienstag im Viertelfinal-Hinspiel war ​für Vidal allerdings schon nach 36. Minuten Schluss. Seine Knieprobleme, die ihn gegen den BVB zu einer Pause zwangen, waren wieder aufgebrochen.


Untersuchungen sollen noch im Laufe der Woche klären, wie schwer die Verletzung des Chilenen ist. Vidal selbst sagte zurück in München, er glaube, rund zwei Wochen nicht spielen zu können. "Ich fahre jetzt erst zur Untersuchung und kenne die genaue Diagnose auch noch nicht", so Bayerns Mittelfeldspieler gegenüber Sport1

Am Samstag in Augsburg (15.30 Uhr) wird er auf jeden Fall nicht spielen können. Bewahrheitet sich seine Befürchtung, dürfte Vidal auch für das Rückspiel gegen Sevilla am kommenden Mittwoch (20.45 Uhr) und die folgende Bundesligapartie gegen Gladbach (Samstag, 18.30 Uhr) ausfallen. Ein Comeback wäre dann erst zum DFB-Pokal-Halbfinale in Leverkusen (17. April) möglich.


Weitere "große Spiele" sollte er in der entscheidenden Saisonphase aber nicht verpassen. In einem möglichen Semifinale würde es für die Bayern in der Königsklasse am 24./25. April weitergehen.