Am vergangenen Bundesliga-Spieltag lief der Sportclub aus Freiburg im Auswärtsspiel auf Schalke auf. Die Breisgauer verloren die Partie mit 2:0, doch das war nicht der eigentliche Aufreger: Eine Gelb-Rote Karte von Stürmer Nils Petersen und der darauffolgende Tribünen-Verweis von Trainer Christian Streich beschäftigt nun das Sportgericht. 


Nach einem Elfmeterpfiff beschwerte sich Nils Petersen vehement, Schiedsrichter Tobias Stieler zeigte ihm daraufhin die Gelbe Karte - im Rücken. „Ich wusste nicht, dass ich Gelb habe", beteuerte der ehemalige Werder-Spieler. Nur wenige Momente später meckerte Petersen weiter und kassierte deswegen Gelb-Rot. Das brachte Christian Streich auf die Palme, der wutentbrannt in Richtung Stieler stürmte und ihm den Kopf waschen wollte. Der Referee nahm den Platzverweis jedoch nicht zurück und schickte den 52-Jährigen auf die Tribüne.

Ermittlungen laufen - Wiederholungstäter 


Nach Informationen der BILD droht Christian Streich dafür nun eine Strafe. ​„Die Ermittlungen laufen“, sagte DFB-Chefankläger Anton Nachrainer dem Blatt. Demnach will der Kontrollausschuss bereits am Donnerstag die Strafe beantragen. „Ich habe nicht überreagiert“, stellte Streich bereits in einer Presserunde kurz nach der Partie gereizt klar: „Ich habe ein Schimpfwort benutzt.“


Streich gilt nicht als unbeschriebenes Blatt im Oberhaus. Bereits des Öfteren musste sich der Trainer auf die Tribüne setzen und Geldstrafen zahlen. Ob es dieses Mal damit getan ist, ist unklar.