​Carlos Salcedo fällt derzeit wegen eines Schlüsselbeinbruchs aus. Eine Verletzung, die dem mexikanischen Nationalspieler seine Zukunft bei Eintracht Frankfurt kosten könnte. Die Hessen sehen aufgrund der Verletzungsanfälligkeit des Innenverteidigers wohl von einer festen Verpflichtung Salcedos ab. Bruno Hübner dementierte allerdings eine Entscheidung.


Der Mexikaner wechselte im vergangenen Sommer per Leihe von Guadalajara an den Main. Eine in seinem Vertrag verankerte Kaufoption in Höhe von 2,5 Millionen Euro ermöglicht es den Frankfurtern, den Abwehrspieler nach dieser Saison fest zu verpflichten. Nach einem Bericht von ESPN sehen Fredi Bobic und Co. von einem Kauf ab.

Zu verletzungsanfällig sei der Nationalspieler Mexikos. Während des Länderspiels gegen Kroatien brach sich Salcedo das Schlüsselbein, was das Saisonaus für den Innenverteidiger zur Folge hatte. Auch vom Confed-Cup im letzten Jahr kam er mit einer Verletzung zurück.


In Frankfurt ist man laut ESPN der Ansicht, dass der 24-Jährige zu oft verletzt ist, obwohl er in dieser Spielzeit immerhin 18 Bundesligaspiele für die 'Adler' absolvierte. Auch Trainer Niko Kovac sprach sich zuletzt für seinen Schützling aus: "Ich bin zufrieden mit ihm, er hat sich im Laufe der Saison gesteigert", so der Eintracht-Coach vor wenigen Tagen. "Es ist noch nicht endgültig entschieden, aber die Tendenz geht dahin, dass wir ihn behalten." 


Mittlerweile meldete sich auch Bruno Hübner zu Wort, der den Medienbericht aus Südamerika dementierte. Gegenüber der BILD betonte der Funktionär, dass der Verein noch keine Entscheidung bezüglich Salcedo getroffen habe und man sich damit auch Zeit lassen wolle, da die Kaufoption erst bis zum 30. Juni gezogen werden muss.