Für Aufregung sorgte Jacob Bruun Larsen beim VfB Stuttgart bereits - aber im negativen Sinn. Trotz alledem kann sich Sportvorstand Michael Reschke eine Verlängerung des bis zum Saisonende ausgelegten Leihgeschäfts vorstellen.


Es war wohl ein Tag, der Jacob Bruun Larsen länger im Gedächtnis bleiben wird. Gleich im ersten Spiel nach seinem Leihwechsel zum VfB Stuttgart, setzte der damals noch aktive Trainer Hannes Wolf auf den jungen Dänen von Beginn an. Im Heimspiel gegen Schalke 04, das am Ende 0:2 verloren ging, lieferte Bruun Larsen eine desolate Vorstellung und wurde bereits zur Pause vom Feld genommen.


Es folgten fünf Spiele hintereinander, die der Flügelstürmer auf der Tribüne oder bei den Amateuren verbrachte. Bisher deutete vieles daraufhin, dass die bis zum Saisonende ausgerollte Ausleihe nicht verlängert wird. Offenbar hat Bruun Larsen in Stuttgart aber doch noch eine Chance. „Ein richtig guter Spieler, ein intelligenter Junge mit außergewöhnlichen Qualitäten“, lobt VfB-Sportvorstand Michael Reschke im kicker.

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Jacob Bruun Larsen (r.) könnte dem VfB erhalten bleiben



Der Manager spielt durchaus mit dem Gedanken, ​das in wenigen Wochen endende Leihgeschäft zu verlängern. „Uns macht er Spaß. Aber da hat Borussia Dortmund noch ein gewichtiges Wort mitzureden“, betont Reschke. Aufgrund der Flügelkonkurrenz um Christian Pulisic, Marco Reus & Co. werden Bruun Larsen nur geringe Chancen ausgerechnet, eine gewichtige Rolle in Dortmund einnehmen zu können.


Bruun Larsen selbst, der beim BVB noch bis 2021 im Wort steht, will sich vorerst auf den VfB konzentrieren. „Aber ich konzentriere mich erst einmal auf das Hier und Heute. Ich weiß nicht, wie es dann weitergeht“, so der 19-Jährige, der in Stuttgart viel dazugelernt hat: „Die Zeit war schwer, aber lehrreich. Ich versuche, alles mitzunehmen und das Beste daraus zu machen.“