​Viele Chancen haben die Kölner nicht mehr, um das Ruder doch noch herumzureißen und die Bundesliga-Saison letzten Endes zumindest auf dem Relegationsplatz abzuschließen. Das Abstiegsduell am nächsten Samstag, den 7. April, sollte man hierfür aber gewinnen. Die Kölner bestreiten dann ein Heimspiel gegen die Mainzer, die derzeit auf dem 16. Tabellenplatz rangieren. Köln-Coach Ruthenbeck ist aktuell auf der Suche nach Leadern.


Desaströs war das 0:6 der Kölner gegen die TSG Hoffenheim am vergangenen Spieltag. Dementsprechend gewillt scheint man in der Domstadt zu sein, es zukünftig besser machen zu wollen. Der Express berichtet aktuell von Trainingseindrücken, die andeuten, dass man sich beim Abstiegskandidaten momentan etwas tut. 

TSG 1899 Hoffenheim v 1. FC Koeln - Bundesliga

"Gift und Galligkeit" hat Ruthenbeck bei seinen Kölnern vermisst. Für die letzten Wochen benötigt er nun die richtigen Charaktere.



Im Training geht es heiß her, Ersatztorwart Kessler schrie Clemens im Training an. "Positive Aggressivität" ist das, was man im Abstiegskampf aktuell braucht. "Wir haben nur neun Fouls gespielt und keine Gelbe Karte kassiert", "Gift und Galligkeit" haben der Mannschaft gefehlt, wird Trainer Ruthenbeck zitiert.


Mit einem Sieg gegen die Mainzer könnte man bis zu drei Punkte an den Konkurrenten heran rücken und die letzten finalen Wochen der Saison damit nochmals äußerst spannend machen. Personell wird sich nach dem 0:6 offenbar auch einiges tun. Der 45-jährige gebürtige Kölner hatte am Montag bereits einige Wechsel angekündigt.


In Köln sucht man die Leader - Spieler, die vorweg marschieren, Körpersprache auf und neben dem Platz zeigen und die nötige Aggressivität verkörpern. Einer, auf den dies zutrifft, ist Simon Terodde. Der Stürmer, der vom VfB Stuttgart kam, wird seine Einsatzzeit gegen die Mainzer erhalten. Ein weiteres Debakel wie gegen die Sinsheimer will man sich jedenfalls nicht noch einmal erlauben.