​Bei Tottenham Hotspur ist man sich sicher, dass wichtige Persönlichkeiten wie Harry Kane, Mauricio Pochettino und Dele Alli beim Klub langfristig bleiben werden. Dafür wird man womöglich die berühmte Gehaltsobergrenzen abschaffen, sobald es dazu einen Anlass geben wird. Für Unstimmigkeit sorgt aber nun ausgerechnet der Architekt des Projekts, Daniel Levy. 


Der 56-jährige Vorstandsvorsitzende erhielt in der Saison 2016-17 ein Jahresgehalt von über sechs Millionen Pfund - mehr als jeder andere Mitarbeiter des Klubs. Dies geht aus dem gestrigen Jahresabschlussbericht des englische Top-Klubs hervor.

Nach Angaben der Times stieß diese Enthüllung bei den Stars von Tottenham auf Entrüstung, da in der Vergangenheit Levy Zurückhaltung in Sachen Gehalt predigte. Da man nicht die Gehaltsobergrenze sprengen möchte, könnten Toby Alderweireld und Mousa Dembélé den Klub womöglich verlassen. Man kam den Forderungen beider Spieler nicht nach, weshalb die Vertragsverhandlungen ins Stocken geraten sind. Dies könnte auch bei Kane, Alli, Christian, Son Heung-min und Vertonghen passieren, da man mit den fünf Stars im Sommer ebenfalls Gespräche über eine Verlängerung aufnehmen möchte.


Levys üppiges Gehalt der letzten Spielzeit beinhaltete jedoch zur Hälfte Bonus-Zahlungen für sportliche Erfolge, das neue Stadion und andere Umstände. Das Basis-Gehalt beträgt knapp drei Millionen Pfund. Wie die Times schreibt, wird dieses aber Detail auch nicht für Beruhigung in der Kabine der Londoner sorgen.