Stephan Ambrosius ist einer der jungen Wilden, die den Hamburger SV vor dem erstmaligen Abstieg in die 2. Bundesliga bewahren sollen. Einem Medienbericht zufolge interessieren sich zwei Klubs aus dem Unterhaus für den Innenverteidiger, der aber wohl über die Saison hinaus am Volkspark bleiben wird.


Stephan Ambrosius, ​der am vergangenen Spieltag gegen den VfB Stuttgart (1:1) seine Bundesligapremiere gab, steht beim Hamburger SV vor einer ungewissen Zukunft. Sein Vertrag läuft am 30. Juni 2018 aus. Alle Gespräche bezüglich einer Verlängerung liefen bisher ins Leere. Grundsätzlich signalisiert Ambrosius Interesse daran, bei den Rothosen bleiben zu wollen.


„Der HSV ist ein großer Verein. Ich bin in Hamburg geboren, spiele schon seit der Jugend hier“, wird der 19-jährige Profi-Debütant von der Bild zitiert. „Es war immer mein Traum, mal für die Profis zu spielen.“ In der 2. Bundesliga, wo der HSV in der kommenden Saison aller Voraussicht nach antreten wird, tummeln sich die Interessenten.

Laut Angaben der Boulevardzeitung vermelden sowohl der FC St. Pauli als auch Holstein Kiel Interesse an Ambrosius. Dieser betonte unlängst, beim Hamburger Neuaufbau eine wichtige Rolle einnehmen zu wollen. Auch der österreichische Erstligist Admira Wacker Mödling wirbt um die Gunst des im Sommer ablösefreien Abwehrtalents.


Für die kommenden Wochen sind mit Sicherheit weitere Gespräche angesetzt. Denn dem HSV brechen im Falle des Abstiegs einige der erfahrenen Profis weg, so dass ein Neuaufbau mit jungen Talenten aus dem eigenen Nachwuchs logisch erscheint. Ob auch Ambrosius ein Teil davon sein wird, zeigen die nächsten Wochen.