Mats Hummels und Thomas Tuchel sind im Sommer 2016 im Streit auseinandergegangen. Die Dissonanzen zwischen beiden Streithähnen spielen inzwischen aber keine Rolle mehr, so dass der Weltmeister auch nicht einer der angeblichen Verhinderer des Tuchel-Wechsels zum FC Bayern war.


Als Thomas Tuchel dem FC Bayern eine Absage erteilt, wurde schnell Mats Hummels als einer der Gegner des Engagements ausgemacht. Als der Nationalverteidiger im Sommer 2016 Borussia Dortmund in Richtung Säbener Straße verließ, gingen beide im Unguten auseinander. Nach dem Pokalfinale gegen die Bayern (3:4 n. E.) kritisierte Tuchel, dass sich Hummels auf eigenen Wunsch wegen Muskelkrämpfen hatte auswechseln lassen und bemängelte auch dessen Leistung („Er kann es besser“).

FC Bayern Muenchen v Borussia Dortmund - Bundesliga

Spielte lange Jahre für den BVB: Mats Hummels



Die Unstimmigkeiten sind inzwischen aus der Welt geräumt. Im März vergangenen Jahres gab es eine Aussprache. Vor dem Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen England (1:0) im Dortmunder Signal Iduna Park, bat Tuchel Hummels um ein Treffen. „Wir haben uns in einer Länderspielpause in Dortmund getroffen und geredet“, sagt Zweitgenannter gegenüber der Sport Bild.


Konkrete Angaben zu Inhalten des Gesprächs macht Hummels nicht. Er betont jedoch, dass das Gespräch ein gutes Ende für beide Seiten nahm. „Ich kann sagen: Es war ein gutes Gespräch“, so der Verteidiger. Als Tuchel erstmals im Oktober 2017 als Kandidat in München zur Sprache kam, ​baten die Bayern-Bosse Hummels um eine Einschätzung. „Ich habe meine Meinung gesagt“, sagte er damals. Tuchel steht dem Vernehmen nach vor einem Trainer-Engagement bei Paris St. Germain.