Spätestens Ende April will der FC Bayern einen Nachfolger für Jupp Heynckes präsentieren. Nach der Absage von Thomas Tuchel gilt Eintracht Frankfurts Niko Kovac als Kronfavorit auf den im Sommer vakanten Trainerstuhl an der Säbener Straße. Im Werben um den Kroaten nimmt Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic eine besondere Rolle ein.


Die Trainersuche des FC Bayern wirft aktuell noch viele Fragen auf. Als Favorit auf den Posten, der aufgrund des Ausscheidens von Jupp Heynckes ab der kommenden Saison neu besetzt werden muss, gilt derzeit Niko Kovac. Der Cheftrainer von Eintracht Frankfurt, ​der in der Mainmetropole noch bis 2019 verankert ist, soll angeblich über eine „Bayern-Klausel“ verfügen.


„Ich habe einige Gespräche geführt“, wird Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic in der Mittwochsausgabe der Sport Bild zitiert. Der Münchner Manager und Kovac pflegen eine besondere Beziehung. Von 2001 bis 2003 liefen beide gemeinsam für den FC Bayern auf: 2002 der Gewinn des Weltpokals, 2003 das Double. 

Eintracht Frankfurt v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

Spielten gemeinsam für die Bayern: Hasan Salihamidzic (l.) und Niko Kovac



Einen noch engeren Kontakt soll Salihamidzic zu Robert Kovac pflegen, der seinem Bruder in Frankfurt assistiert. Beide spielten vier Jahre zusammen. Als Robert 2007 Juventus Turin verließ, überließ er Salihamidzic seine Wohnung.


Kommen die Bayern ihren Aussagen nach, herrscht bis spätestens Ende des Monats Klarheit, wer ab der kommenden Saison das Steuerrad in München übernehmen wird. Besonders brisant: Am 28. April (15.30 Uhr) ist die Eintracht zu Gast in der Allianz Arena. Weil Ralph Hasenhüttl (RB Leipzig) und Julian Nagelsmann (TSG Hoffenheim) nicht zur Verfügung stehen, spricht vieles für ein Kovac-Engagement.