​Ein 0:0 am 31. März am Ende der Bundesligapartie zwischen der Hertha BSC Berlin und dem VfL Wolfsburg. Ein Punkt für die 'Wölfe' im Abstiegskampf, besser als keiner, wird sich VfL-Trainer Bruno Labbadia denken. Für positive Impulse bzw. Resonanz sorgte dabei nicht unbedingt das Spiel der Niedersachsen, sondern das vierte Trikot, das man getragen hatte.


Ein Remis, das den Gästen aus Wolfsburg nicht wirklich weiter half: weiterhin rangiert man auf dem 15. Tabellenplatz und teilt sich diesen gleichzeitig mit dem FSV Mainz 05. Muss Bruno Labbadia letzten Endes, wie schon mit dem HSV, auch mit dem VfL in die Relegation?


Ein ganz anderes Problem hatten die Verantwortlichen des einstigen Europapokalteilnehmers vor dem eigentlichen Spiel: wie Footy Headlines unter anderem berichtete, musste sich der VfL in puncto Trikots etwas Besonderes bzw. Spontanes einfallen lassen. Alle Trikots, die man für die Saison 2017/18 angemeldet hatte, waren den blau-weißen Trikots der Hertha aus Berlin zu ähnlich. 


Die Konsequenz: die Wolfsburger traten mit einem "No-Design-Trikot" ihres Ausrüsters Nike an. Dieses war komplett in schwarz gehalten. Nachdem zunächst verlautet wurde, dass die Trikots käuflich nicht zu erwerben sind, entschied sich der Verein offenbar aufgrund der hohen Nachfrage der Fans zu einem anderen Schritt, welcher via Twitter bekannt gegeben wurde.

So wurde beim VfL aus der Not eine Tugend und schlussendlich ein Erfolg. Sportliche Erfolge, verbunden mit einem Verbleib in der 1. Bundesliga, wären den Verantwortlichen aber dennoch am liebsten. In diesem Zusammenhang misst sich das Team von Bruno Labbadia am 7. April mit den Freiburgern im Breisgau, ehe man den FC Augsburg am Freitag, den 13. April zuhause empfängt. Dann wird es voraussichtlich keine Probleme mit den Trikots geben.