​David Alaba spielt mittlerweile seit vielen Jahren bei Rekordmeister FC Bayern München und hat sich an der Säbener Straße nicht nur ligaweit, sondern auch international zu einem der besten Linksverteidiger überhaupt entwickelt. Vor dem anstehenden Champions-League-Duell mit dem FC Sevilla sprach der Österreicher über seine Anfangszeit in München und die Leihe zur TSG 1899 Hoffenheim, nach der er eigentlich nicht vorhatte, zum FCB zurückzukehren. 


Wie der 25-Jährige im kicker erklärte, wollte er nach seiner halbjährigen Leihe zum Ligakonkurrenten TSG 1899 Hoffenheim in der Rückrunde der Saison 2010/11 eigentlich nicht zurück zum FC Bayern an die Säbener Straße kehren. Letztlich habe der Coach, der damals wie heute Jupp Heynckes hieß, den entscheidenden Ausschlag gegeben. "Ich wollte damals unbedingt in Hoffenheim bleiben, doch Jupp Heynckes war dagegen, signalisierte mir klar, dass er auf mich baut und ich eine Chance unter ihm bekommen werde", so der Österreicher. Für die Kraichgauer bestritt der gebürtige Wiener insgesamt 18 Pflichtspiele, ehe es zurück nach München ging.

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Kennen und schätzen sich schon seit vielen Jahren: David Alaba (l.) und Jupp Heynckes 



Überhaupt sei die Beziehung zum Triple-Coach von 2013 eine von Vertrauen geprägte, besondere und sehr gute, wie Alaba durchblicken ließ. Seit seiner Rückkehr zum Rekordmeister im Sommer 2011 entwickelte sich der damals 19-Jährige prächtig und gehört mittlerweile schon seit mehreren Jahren zu den absoluten Leistungsträgern sowohl beim FCB in München als auch bei der österreichischen Nationalmannschaft. Sein Vertrag beim Tabellenführer läuft noch bis Sommer 2021. Alabas Marktwert liegt laut transfermarkt.de bei 38 Millionen Euro.