​Nach dem beeindruckenden ​6:0-Kantersieg gegen Borussia Dortmund ist der FC Bayern München am Dienstagabend im Champions-League-Viertelfinale gegen den FC Sevilla gefordert. Auf der obligatorischen Pressekonferenz zur Partie sprach Cheftrainer Jupp Heynckes unter anderem auch über James Rodriguez und dessen großes Defizit bei seinem Amtsantritt.


Anfang Oktober kehrte Heynckes zum FC Bayern zurück und trat die Nachfolge von Carlo Ancelotti an. Der 72-Jährige sah bei der Mannschaft vor allem im konditionellen Bereich große Defizite. Ein Problem, dass laut dem Altmeister auch bei James deutlich wurde. "Ich kannte James von Spanien und von Spielen der kolumbianischen Nationalmannschaft. Als ich im Oktober 2017 zum FC Bayern kam, war er nicht fit", wird Heynckes vom kicker zitiert. 

Der 26-Jährige habe sich Schritt für Schritt verbessert. "Wir haben auch viel miteinander gesprochen. Er hat mittlerweile großes Vertrauen zu mir, ein Spieler wie er braucht das. Heute ist er ein anderer Spieler", betonte der FCB-Coach. "Er wird immer besser und fühlt sich total wohl in München und beim FC Bayern." 


Beim jüngsten 6:0-Heimerfolg gegen den BVB lieferte die Leihgabe von Real Madrid erneut eine bärenstarke Leistung ab. James erzielte einen Treffer und bereitete zwei weitere vor, ehe er in der 65. Spielminute ausgewechselt wurde. "Er wird auf jeden Fall in der kommenden Saison beim FC Bayern spielen, was aber darüber hinaus passiert, muss der FC Bayern entscheiden", gab Heynckes zu Protokoll. 

FC Bayern Muenchen v Borussia Dortmund - Bundesliga

James Rodriguez (m.) jubelt mit Franck Ribéry (r.) und David Alaba


Nach dem Ablauf der Leihe im Sommer 2019 hat der deutsche Rekordmeister die Möglichkeit, James für die festgeschriebene Ablöse in Höhe von 42 Millionen Euro fest zu verpflichten. "Wir haben klare Verhältnisse in der Vertragsgestaltung mit Real Madrid", betonte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge, der deshalb "keine Eile" verspüre. 


"Wir sind total zufrieden mit der Entwicklung von James - speziell seit Jupp Heynckes Trainer ist. Es war ein sehr guter Transfer, da muss ich Carlo Ancelotti noch herzlich beglückwünschen", so der 62-Jährige.