​Die Zukunft von Arjen Robben und Franck Ribéry ist beim FC Bayern München seit einigen Wochen ein großes Dauerthema. Die Verträge der Publikumslieblinge laufen am Ende der Saison aus. Mitte April wollen die Verantwortlichen Gespräche mit den beiden Flügelspielern führen. Cheftrainer Jupp Heynckes hält sich bei diesem Thema weitestgehend zurück. 


"Ich habe meine Meinung zu Ribéry und Robben. Natürlich habe ich mit dem Verein darüber gesprochen, aber ich halte mich da zurück, ich bin der Trainer", erklärte Heynckes bei der Pressekonferenz vor der Champions-League-Partie gegen den FC Sevilla. "Der Verein wird wissen, was er vorhat und zur gegebenen Zeit wird man entscheiden. Ich denke, dass es gewisse Tendenzen gibt", sagte der 72-Jährige. Dass Ribéry und Robben mit ihren 34 Jahren noch längst nicht zum alten Eisen gehören, haben sie in den vergangenen Monaten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 

FC Bayern Muenchen v TSG 1899 Hoffenheim - Bundesliga

Arjen Robben (l.) erhält Anweisungen von Jupp Heynckes (m.)



Vor dem ​Abflug nach Sevilla stellte Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge vor den anwesenden Reportern noch einmal klar, welch hohen Stellenwert die beiden Routiniers beim deutschen Rekordmeister genießen. "Wir wissen, dass beide tolle Spieler sind, mit denen wir wahnsinnig viele Erfolge in den letzten zehn Jahren hatten", betonte der 62-Jähige. 


"Man muss sich manchmal auch Ruhe geben und die Dinge in aller Seriosität diskutieren, das machen wir. Es gibt überhaupt keine Problematik in der ganzen Geschichte." Einem Bericht des kicker zufolge ist es jedoch durchaus möglich, dass ​​Ribéry ein Angebot zur Vertragsverlängerung ablehnen wird. Demnach liegen dem Linksaußen "mindestens zwei ernsthafte Anfragen" vor.