Am 28. Spieltag rollte die TSG 1899 Hoffenheim über einen völlig hilflosen 1. FC Köln hinweg und ​schickten die Gäste mit einer saftigen 0:6-Niederlage auf die Heimreise. Ein Kraichgauer kannte bei dem Spiel gegen den stark abstiegsbedrohten 'Effzeh' besonders wenig Gnade. Angreifer Mark Uth war der absolute Matchwinner und erklärte nach der Partie, warum die Partie so einseitig über die Bühne ging.​


Bei den ersten beiden Treffern der TSG ließ der Deutsche noch seinen Kollegen den Vortritt, danach drückte der 26-Jährige der Begegnung aber mit Vehemenz seinen Stempel auf und war an den weiteren vier Treffern direkt beteiligt. Dabei bereitete er das 3:0 und das 6:0 vor und erzielte selbst die Tore zum 4:0 und 5:0.

Dabei zeichnete sich der Mittelstürmer durch seine große Effektivität aus. Sowohl 50 Prozent seiner vier Torschussvorlagen und seiner vier Torschüsse führten zu einem Tor. Mit 17 direkten Torbeteiligungen ist er zudem der torgefährlichste Deutsche in der gesamten Liga. Dabei erzielte er insgesamt 12 eigene Treffer und bereitete fünf Tore seiner Kollegen vor.


Nach der Partie war der ehemalige deutsche U20-Nationalspieler natürlich überglücklich und erklärte gegenüber der Vereinsseite der Hoffenheimer das Erfolgsgeheimnis in dieser Partie: "Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen. Wir wollten von Beginn an zeigen, dass wir der Chef im Haus sind. In der ersten Halbzeit haben wir viele Chancen liegen lassen, hätten schon 3:0 führen können, sogar müssen. In die zweite Halbzeit sind wir dann noch besser gestartet."

Dabei lobte der Linksfuß in besonderem Maße das Zusammenspiel mit seinen Mitspielern in der Offensive: "Dank Serges zweitem Tor konnten wir frei aufspielen. Mit ihm, Andrej und Lukas Rupp auf der Zehn hat es in der Offensive heute sehr viel Spaß gemacht. Wir konnten spielen wie wir wollten, alles hat heute gut geklappt." Auch ​Serge Gnabry bestätigte, dass ihm die Spielweise seiner Mannschaft sehr gefallen hat. "Wenn man den Gegner so unter Druck setzt und die meiste Zeit in Ballbesitz ist, macht es einfach sehr viel Spaß", so der 22-Jährige.


Durch den Sieg gegen die Kölner konnte die TSG ihren siebten Tabellenplatz festigen und hat nunmehr vier Punkte Vorsprung auf den VfB Stuttgart. Nach fünf Spielen ohne Niederlage kann das Team von Trainer Julian Nagelsmann sogar wieder den Blick nach vorne wagen. Sowohl Bayer 04 Leverkusen, als auch Eintracht Frankfurt befinden sich nur drei Punkte entfernt.