Erst zum dritten Mal überhaupt in dieser Saison stand Marco Fabián am zurückliegenden Spieltag für Eintracht Frankfurt auf dem Feld. Nach einer Denkpause, die er zuletzt erhielt, scheint der Mexikaner wieder an alte Leistungen anknüpfen zu wollen. Sportvorstand Fredi Bobic kitzelt den Offensivspieler.


Aufgrund massiver Probleme an den Lendenwirbelsäule musste sich Marco Fabián im vergangenen Jahr einer Operation unterziehen. Bei Eintracht Frankfurt warten sie derweil, dass der Mexikaner wieder an seine alten Leistungen aus der Vorsaison anknüpft. Anzeichen dafür, wieder der Alte zu werden, lieferte er am vergangenen Spieltag.


Gegen Werder Bremen (1:2) kam Fabián nach gut einer halben Stunde zum Einsatz. Der Mexikaner wurde für den verletzten Ante Rebic eingewechselt, ​der die kommenden vier Wochen fehlen wird. Fabián zeigte seit Langem wieder eine ordentliche Partie. Das zwischenzeitliche 1:1 leitete der Kraftwürfel mit ein, Luka Jovic verhalf er mittels Traumpass zu einer Großchance.

SV Werder Bremen v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Marco Fabián (l.) spielte in Bremen stark



Im Kampf um die europäischen Startplätze könnte Fabián noch eine wichtige Rolle einnehmen. 

Dessen ist sich auch SGE-Kaderplaner Fredi Bobic bewusst. Der Manager lobt seinen Spieler erst für ein gutes Länderspiel und seine ansprechende Leistung in Bremen. Im kicker wird Bobic dann konkret.


„Da muss er jetzt dranbleiben“, so der Sportvorstand, „sonst ist er draußen aus dem Kader. Wir haben genug Spieler, die sich anbieten.“ Aufgrund des Rebic-Ausfalls ist damit zu rechnen, dass Fabián in der kommenden Heimpartie gegen die TSG Hoffenheim (Sonntag, 18 Uhr) in die Startelf rotiert.