​Beim 2:1-Erfolg über Eintracht Frankfurt hielt Bremens Schlussmann Jiri Pavlenka erneut die drei Punkte für sein Team fest. Mehr als einmal sorgte der Tscheche mit einer sensationellen Parade dafür, dass seine Mannschaft den vierten Heimsieg in Folge feiern durfte. Der Keeper präsentierte sich wieder einmal als echter Rückhalt für seine Vorderleute.


Sportchef Frank Baumann musste sich vor der Saison heftige Kritik gefallen lassen. Trotz guter Leistungen in der Rückrunde wurde Keeper Felix Wiedwald auf die Insel abgeschoben. Stattdessen setzte man lieber auf einen Neuling aus der tschechischen Liga. Doch Jiri Pavlenka entwickelte sich binnen kurzer Zeit zu einem der besten Torhüter der Liga.

Auch beim hart erkämpften 2:1-Erfolg über Eintracht Frankfurt war es Pavlenka, der mit seinen Paraden seinem Team den Sieg ermöglichte. "Man könnte fast meinen, dass ich es inzwischen gewöhnt bin", sagte Coach Florian Kohfeldt nach der Partie. "Er liefert diese Leistungen ja schon ab, seitdem ich als Trainer begonnen habe. Aber Spaß beiseite. Mit seinen Leistungen sorgt er für große Ruhe und großes Vertrauen bei mir. Das ist gut für einen Trainer. Er überzeugt ja nicht nur auf der Linie, sondern auch im Aufbauspiel."

Auch seine Mitspieler waren voll des Lobes für den 25-Jährigen Schlussmann: "Es ist einfach unglaublich, was Jiri Pavlenka leistet. Er hat uns schon oft gerettet und auch heute war er wieder ein extrem starker Rückhalt", betonte Maximilian Eggestein. Verteidiger Niklas Moisander bedankte sich ebenfalls bei seinem Keeper: "Er ist so gut und hat uns durch seine fantastische Perfomance heute wieder einmal im Spiel gehalten."


Mittelfeldkämpfer Thomas Delaney zog mit seiner prägnanten Aussage wohl das passendste Fazit: "Wir hatten heute an der ein oder anderen Stelle Glück - und Jiri."