​Für den VfB Stuttgart läuft es nach der Trainerentlassung von Hannes Wolf und der Einstellung von Tayfun Korkut als neuen Cheftrainer rund: nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV steht man in der Bundesliga-Tabelle auf dem 8. Platz und ist noch zwei Punkte von der rettenden 40-Punkte-Marke entfernt. Der Gedanke Europa League ist tatsächlich gar nicht mehr so abwegig, doch sowohl Dennis Aogo als auch Michael Reschke lehnen dies ab.


Am 8. April wartet ein schwieriges Auswärtsspiel auf den VfB Stuttgart: man läuft im Signal-Iduna-Park bei Borussia Dortmund auf, ehe am 14. April ein Heimspiel gegen Mitaufsteiger Hannover 96 ansteht. Zwei Punkte Abstand herrschen zwischen dem VfB auf dem achten Tabellenplatz und Werder Bremen auf Platz 12. Doch auch nach oben scheint für die Schwaben punktetechnisch etwas möglich zu sein: vier Punkte sind es bis zum badischen Rivalen aus Sinsheim auf Platz 7. Der sechste Platz würde reichen für die Qualifikationsrunde für die Europa League. Europäisches Geschäft? Völlig ausgeschlossen, wenn man die Aussagen von Spieler Dennis Aogo und Sportdirektor Michael Reschke berücksichtigt. 

Deutlich genug scheinen die Worte des Sportdirektors, der als Kaderplaner von Bayern München an den Neckar gewechselt und verantwortlich für die Entlassung von Hannes Wolf war. Noch deutlicher wurde es allerdings durch die getätigte Aussage von Dennis Aogo, der in dieser Bundesliga-Saison 24-mal zum Einsatz kam und vier Vorlagen beitragen konnte.

Somit scheint das Unentschieden gegen den stark abstiegsgefährdeten HSV kein Rückschlag für die Schwaben zu sein, die ohnehin nur den Nicht-Abstieg als internes Ziel ausgegeben haben. Aus den verbliebenen sechs Partien wird man die benötigten zwei Punkte für den Klassenerhalt schon holen. Was danach für den VfB möglich sein wird, können weder Reschke, noch Aogo zum jetzigen Zeitpunkt erahnen.