Rund sechs Wochen nach seiner schwierigen Bypass-Operation hat sich FC-Präsident Werner Spinner zurückgemeldet. Der 69-Jährige äußerte sich nun zu seinem Gesundheitszustand, der eigenen Zukunft und seinem Verhältnis zu der Kölner Ultra-Szene.


Gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger erklärte Spinner, dass es ihm den Umständen entsprechend „gut“ gehe. „Mit den üblichen Nachwirkungen eines Körpers, der auseinandergenommen und neu zusammengesetzt worden ist“, führte Spinner weiter aus. Mit dem „jetzt wieder intakten Herzen“ wolle sich Spinner nun aber wieder vermehrt seiner Aufgaben bei den „Geißböcken“ widmen.

Ob Spinner aber auch in der kommenden Spielzeit die Geschicke des FC leiten wird, ließ er noch offen. „Ich habe mich in den vergangenen 40 Jahren konstant Stresssituationen ausgesetzt. Demnach kann man nicht sagen, dass der FC die Ursache dafür war, dass ich operiert werden musste.“ Und doch schob Spinner nach: „Mit Mitte 60 so eine Aufgabe zu übernehmen, war sicherlich kardiologisch nicht unbedingt sinnvoll.“


Und Spinner führte weiter aus: „Über mich selbst möchte ich noch nicht reden, weil ich noch nicht fertig bin mit meinen Überlegungen.“ Teil besagter Überlegungen dürfte auch das angespannte Verhältnis Spinners zu Teilen der Ultra-Szene sein. „Wir bekommen bei vielen Fan- und Mitgliedertreffen große Unterstützung, aber ich merke, dass die Angriffe aus der Südkurve gegen mich eine schwierige Angelegenheit für mich persönlich waren“, ließ Spinner wissen.