Manchester-United-Trainer Jose Mourinho gab via manunited.com bekannt, dass er in diesem Sommer nicht beabsichtigt, einen weiteren Stürmer zu verpflichten, obwohl Zlatan Ibrahimovic letzte Woche den Klub gen LA Galaxy verlassen hat. Der Abgang des schwedischen Superstars reduziert die Mittelstürmer-Optionen des exzentrischen Portugiesen, jedoch ist der Reds-Manager davon überzeugt, dass mehrere Akteure seines Kaders diese Rolle bei Bedarf spielen können.


"Wir haben Lukaku und Marcus Rashford als Nummer neun, und natürlich kann Marcus rechts und links spielen, aber eigentlich ist Marcus Stürmer", äußerte sich der United-Coach am Freitag gegenüber der Presse. "Alexis [Sanchez] kann als Stürmer spielen, [Anthony] Martial kann als Stürmer spielen, selbst ohne Lukaku, haben wir noch drei weitere Spieler, die als Neun spielen können“, offenbarte Mourinho seine Überlegungen über die Mittelstürmer-Position.

Systemwechsel bei Lukaku-Ausfall denkbar


Zudem eröffnete der 55-Jährige, dass er bei einem Ausfall Lukakus ebenso taktisch reagieren könne. Dabei schwebt dem Taktikfuchs eine Formation mit zwei Spitzen vor „zum Beispiel mit Marcus [Rashford] und Martial zusammen, Marcus und Alexis [Sanchez] zusammen. Daher brauchen wir keinen weiteren Angreifer“, unterstrich er seine Argumentation.


In der Tat haben Rashford und Martial in dieser Saison zusammen bereits 23 Tore erzielt. Wenngleich sich Top-Transfer Alexis Sanchez immer noch versucht im altehrwürdigen Old Trafford zu akklimatisieren, bewies er bereits bei Arsenal in der vergangenen Saison mit 30 Treffern seine Mittelstürmerqualitäten. Der Angriff des Tabellenzweiten der Premier League ist gewiss mit zahlreichen Ausnahme-Stürmern bestückt, daher sollte es für Trainer Jose Mourinho keine Hürde darstellen, falls sein belgischer Sturmtank mal ausfallen sollte.